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Architettura Sonora ICARUS MULTIGROUND

Architettura Sonora
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Architettura Sonora ICARUS MULTIGROUND

Ein überdachter Innenhof klingt anders als ein Wohnzimmer: Es gibt kaum Wände, die den Schall zurückwerfen, also verliert sich alles, was nicht direkt beim Zuhörer ankommt. Zwei laute Boxen an der Hauswand lösen das selten gut. Der Architettura Sonora ICARUS MULTIGROUND geht den anderen Weg. Er ist ein kleiner Satellit aus Beton oder Marmor, der auf einem Erdspieß sitzt. Gesteckt wird er einfach in Substrat, Kies oder ein Pflanzbeet, wo er zwischen Stauden und Gräsern kaum auffällt. Der Gedanke dahinter ist, mehrere davon zu verteilen, statt einen einzelnen laut spielen zu lassen. Seine beiden kleinen Treiber setzen erst oberhalb des Basses ein, deshalb gehört ein gemeinsames Bassmodul dazu; ohne das bliebe die Musik dünn. Ein Fundament braucht er nicht, und umstecken können Sie ihn jederzeit. Ein Punkt ist dabei wichtig: Vorgesehen ist er für überdachte Bereiche, nicht für die offene, frei bewitterte Fläche. Gefragt ist er in überdachten, gestalteten Bereichen: Innenhof mit Vordach, Pergola, überdachter Beckenbereich.

Technische Daten
BauartSatellit der Multi-Linie mit Erdspieß (Beton/Marmor)
Treiber2 × 2" Breitband
Hochtöner—
Frequenzgang220 – 20.000 Hz (-6 dB)
Belastbarkeit60 W Peak / 50 W RMS
Impedanz4 Ω
Wirkungsgradca. 83 dB (1 W / 1 m)
AbmessungenH 90 cm (davon 15,5 cm im Boden) × Ø 15 cm
Gewicht7 kg (Produktseite); Datenblatt 2021: 9 kg
Schutzartfür überdachte Bereiche (Herstellerangabe: Under Covered Areas)
BesonderheitenErdspieß-Montage; passiv ohne Weiche, empfohlene DSP-Einstellung HP = 200 Hz, 12 dB/Okt.; Subwoofer erforderlich; Beton oder Marmor; Passiv ohne Weiche, empfohlene DSP-Einstellung HP = 200 Hz, 12 dB/Okt.; Hochimpedanztechnik (High-z) optional an Bord (70–100 V, 10 W); Entwurf Giulia Archimede, 2019
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
Architettura Sonora ICARUS MULTIGROUND
Architettura Sonora
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Ausführliche Beschreibung
Warum ein Spieß mehr Freiheit lässt als ein Dübel

Wer eine Beschallung im Freien zum ersten Mal plant, unterschätzt fast immer denselben Punkt: Ohne geschlossene Wände und Decke gibt es keine Reflexionen, die den Klang tragen. Alles, was nicht direkt beim Zuhörer ankommt, ist verloren. In der Praxis heißt das, dass Sie draußen mehr Quellen brauchen als in einem gleich großen Raum – oft doppelt so viele. Genau dafür ist dieser Satellit gedacht. Er ist bewusst klein gehalten, damit man ihn mehrfach setzen kann, ohne dass der Bereich nach Technik aussieht. Der Erdspieß ist dabei mehr als eine Montageart, er ist der eigentliche Vorteil: Sie stecken ihn ein, hören zu, ziehen ihn wieder heraus und setzen ihn einen Meter weiter, bis das Ergebnis stimmt. Bei einem gebohrten Wandhalter ist die erste Entscheidung meist die letzte, hier bleibt sie über Jahre veränderbar. Wächst eine Hecke, kommt ein Hochbeet dazu oder wird die Sitzgruppe verschoben, wandert der Lautsprecher einfach mit. Leise und gleichmäßig ist draußen fast immer die bessere Lösung als laut und punktuell, und diese Bauform macht es Ihnen leicht, genau dorthin zu kommen. Und weil nichts gebohrt wird, hinterlässt eine Korrektur auch keine Spuren an Wand, Decke oder Belag.

Bepflanzte Bereiche, die ein Dach über sich haben

Die Orte, an denen dieser Satellit zu Hause ist, haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind bepflanzt und sie sind überdacht. Ein Innenhof mit Vordach gehört dazu, eine Pergola mit dichter Eindeckung, ein Wintergarten mit Kübelpflanzen, ein überdachter Poolbereich mit Pflanzstreifen an der Kante. In all diesen Situationen gibt es Substrat, Kies oder Rindenmulch, in die sich der Spieß stecken lässt, und zugleich ein Dach, das Regen abhält. Die Verteilung richtet sich danach, wie der Bereich genutzt wird: entlang eines Wegs begleitet eine Reihe kleiner Lautsprecher den Gang zur Tür. Um eine Sitzgruppe herum gesetzt umspielen drei oder vier Einheiten den Abend, an einer langen Kante verteilen sie die Musik gleichmäßig über die ganze Fläche. Was Sie dagegen nicht tun sollten, ist ihn mitten auf eine freie Rasenfläche zu stecken, über der nichts als Himmel ist. Der Hersteller sieht die Reihe ausdrücklich für geschützte Bereiche vor, und das ist keine Formalie, sondern der Rahmen, in dem dieser Lautsprecher gebaut wurde. Ein Vordach, eine dichte Pergola oder ein Glasdach genügen dafür bereits; entscheidend ist allein, dass von oben kein Wasser durchkommt.

Zwei kleine Treiber und ein gemeinsames Bassmodul

Der Körper ist klein, und das hat eine unmittelbare Folge: Aus einem so schmalen Gehäuse kommt kein Bass. Die beiden Treiber im Kopf setzen erst oberhalb des Tieftonbereichs ein, sodass alles darunter fehlt, wenn kein zweiter Lautsprecher dazukommt. Deshalb ist dieser Satellit nie ein vollständiger Lautsprecher, sondern immer die eine Hälfte eines Paares aus vielen kleinen Quellen und einem gemeinsamen Bassmodul. Das klingt nach Aufwand, macht die Sache in der Praxis aber einfacher: Ein einziges Bassmodul versorgt sämtliche Satelliten, sodass Sie nur an einer Stelle Kraft und Kabel brauchen und nicht an jeder Position. Wo genau der Übergang liegt und wie weich er verläuft, stellen Sie am Verstärker davor ein, nicht am Lautsprecher selbst. Für die Einrichtung heißt das: Planen Sie diesen Schritt von Anfang an mit ein. Wer die Satelliten bestellt und die Frage nach dem Bass erst beim Anschließen stellt, steht mit einer Anlage da, der genau das Fundament fehlt, das den Unterschied macht. Denken Sie dabei auch an den Standort des Bassmoduls: Es braucht Platz und einen tragfähigen Untergrund, und beides lässt sich in der Planung leichter unterbringen als nachträglich.

Gesteckt statt gegossen, und dennoch sicher gesetzt

Der eigentliche Aufwand liegt bei einer solchen Anlage nicht beim Lautsprecher, sondern unter der Erde. Die Zuleitungen gehören in ein Leerrohr, und der Verlauf sollte notiert oder fotografiert sein, bevor alles wieder zugedeckt wird. Ideal ist es, die Rohre zu legen, solange die Fläche ohnehin offen ist; nachträglich durch eine fertige Pflanzung zu graben, ist die unangenehmste Variante. Der Satellit selbst verlangt danach kaum noch Aufmerksamkeit: Er steckt, er steht, und er lässt sich jederzeit ein Stück versetzen. Beim Material gilt, was für die ganze Familie gilt – Beton entwickelt über die Jahre eine leicht offenere Oberfläche und wirkt danach eher gewachsen als abgenutzt, Marmor bleibt praktisch unverändert. Zur Pflege genügen Wasser und ein Tuch, einmal im Frühjahr, und ein Blick darauf, ob der Spieß noch fest sitzt, nachdem der Untergrund über den Winter gearbeitet hat. Wer die Kabelfrage sauber löst und den Standort geschützt wählt, hat danach eine Beschallung, die über viele Jahre keine Aufmerksamkeit mehr verlangt. Mehr als das ist bei dieser Bauform über die gesamte Nutzungsdauer nicht zu tun. Genau das ist der Reiz an Beton und Marmor: Sie altern nicht wie Kunststoff, sondern setzen lediglich eine feine Patina an, die dem Objekt im Lauf der Jahre eher zugutekommt.