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James Loudspeaker ST8-70

James Loudspeaker
Landscape Serie
E
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James Loudspeaker ST8-70

Bei Gartenanlagen wird der Bass meist für die Hauptfläche geplant und für den Rest vergessen. Am Eingang, im Innenhof, an der einzelnen Bank unter dem Baum stehen dann Satelliten, die für sich genommen ordentlich klingen, aber unten früh aufhören. Und genau dort fällt es auf, weil man an solchen Stellen leise hört. Der ST8-70 ist das kompakteste Modell, mit dem sich diese Nebenzonen nachrüsten lassen. Über einen eingebauten Übertrager hängt er an derselben 70- oder 100-Volt-Leitung wie die Satelliten, sodass keine getrennte Versorgung nötig wird. Der Treiber sitzt in einem versiegelten Aluminiumwürfel, und an der Leitung stehen etwa 100 Watt zur Verfügung – genug für eine ruhige Nebenzone, in der niemand laut hört. Weil das Gehäuse klein bleibt, findet sich fast überall eine Stelle für die Grube. Planen Sie auf der Leitung etwas Reserve ein, falls später Lautsprecher dazukommen. Gefragt ist er für Nebenzonen an einer bestehenden Linie: Eingang, Innenhof, einzelner Sitzplatz. Für die Hauptfläche gehört ein größeres Modell dazu.

Technische Daten
BauartVergrabener 8"-Erdsubwoofer, 70/100-Volt-Ausführung (Compression-Bandpass)
Treiber8" Aluminiumtreiber mit hoher Auslenkung
Hochtöner—
Frequenzgang28 Hz – 180 Hz (±3 dB)
Belastbarkeitca. 100 W (70/100-Volt-Abgriff)
Impedanz70 V
Wirkungsgrad87 dB (2,83 V / 1 m)
Abmessungenca. 267 × 279 × 267 mm
Gitter und Oberflächeversiegeltes würfelförmiges Gehäuse aus stranggepresstem Aluminium, teilweise im Erdreich vergraben
Besonderheitenkompaktestes 70/100-Volt-Modell mit Übertrager für verteilte Linien; Empfehlung Endstufe RS500; gleiches Chassis wie ST8-4
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
James Loudspeaker ST8-70
James Loudspeaker
Landscape Serie
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Ausführliche Beschreibung
Die Nebenzonen sind die, die man später vermisst

Wenn eine Anlage geplant wird, stehen die großen Flächen im Mittelpunkt: die Terrasse, der Hauptsitzplatz, der Bereich am Wasser. Das ist richtig, denn dort verbringt man die meiste Zeit. Was regelmäßig herausfällt, sind die kleinen Bereiche. Der überdachte Eingang, an dem man abends kurz sitzt, der Innenhof zwischen Haus und Garage, die Bank am Ende des Weges, der schmale Streifen neben dem Gemüsebeet. Jede dieser Zonen für sich wirkt zu unbedeutend, um Aufwand zu rechtfertigen. In der Summe machen sie aber einen erheblichen Teil dessen aus, wie ein Grundstück genutzt wird, und sobald die Hauptflächen versorgt sind, fällt der Unterschied umso stärker auf. Wer an einer Stelle Musik gewohnt ist und an der nächsten nicht, empfindet die stille Zone als Lücke. Bei einer Konstantspannungsanlage ist das leicht zu vermeiden, weil sich zusätzliche Lautsprecher in die vorhandene Linie einreihen lassen, ohne dass die Verstärkerauslegung neu gedacht werden müsste. Genau dafür gibt es die kleinen Ausführungen: Sie machen aus einer Hauptanlage eine durchgehende, und der Aufwand dafür bleibt überschaubar, solange die Leitung in der Nähe verläuft. Ein Leerrohr, das bei den Erdarbeiten mitgelegt wurde, macht daraus später eine Sache von Stunden.

Eingangsbereiche, Innenhöfe und einzelne Sitzplätze

Der ST8-70 ist für die feine Verteilung gedacht. Ein Eingangsbereich, in dem Gäste ankommen. Ein Innenhof, der als Durchgang und als Sitzplatz dient. Eine einzelne Bank an einem Weg, weit entfernt von der Hauptterrasse. In all diesen Fällen genügt ein dezenter Beitrag, und genau darauf ist dieses Modell ausgelegt. Rund 100 Watt am Abgriff und 87 Dezibel Wirkungsgrad stehen nicht für große Pegel, sondern für gleichmäßige, unauffällige Ergänzung. Weil er über den Übertrager an derselben Leitung hängt wie die übrigen Lautsprecher, entsteht kein zusätzlicher Aufwand auf der Verstärkerseite, solange die Linie noch Reserve hat. Zur ehrlichen Einordnung: Wer an einer dieser Nebenzonen doch einmal kräftig hören möchte, ist mit einem größeren Modell besser bedient. Und für eine einzelne Zone mit eigener Endstufe ist die 4-Ohm-Ausführung desselben Chassis der direktere Weg. Für die Feinverteilung über eine weitläufige Anlage aber ist der kleine Würfel genau das passende Werkzeug. Er beansprucht wenig Leistung auf der Linie und wenig Raum im Boden. Beides zusammen macht ihn zum Modell, das man am ehesten noch ergänzt, wenn eine Anlage steht und nur an einzelnen Stellen etwas fehlt.

Acht Zoll mit Übertrager für die feine Verteilung

Das Chassis entspricht dem der niederohmigen Ausführung: ein 8-Zoll-Aluminiumtreiber mit hoher Auslenkung in einem versiegelten Compression-Bandpass-Gehäuse aus stranggepresstem Aluminium, würfelförmig gehalten und teilweise im Erdreich sitzend. Der Schall wird über eine Kammer geführt und tritt an der Oberfläche aus. Nach unten wie nach oben leistet er dasselbe wie sein niederohmiges Geschwister. Hinzu kommt der Übertrager für 70- und 100-Volt-Linien, der dafür sorgt, dass der Pegel unabhängig von der Entfernung stabil bleibt. Das ist bei einer Nebenzone am Ende einer langen Leitung genau der Punkt, auf den es ankommt. Rund 100 Watt an der Linie reichen für eine Zone, in der leise gehört wird; empfohlen wird die RS500. Über die Wahl des Abgriffs lässt sich der Beitrag jedes einzelnen Lautsprechers dosieren, sodass eine ruhige Nebenzone leiser laufen kann als die Hauptterrasse. Mit rund 267 mal 279 mal 267 Millimetern verlangt der Korpus nur eine kleine Grube. Das kann gerade in einem fertigen Nebenbereich den Ausschlag geben, weil dort jede größere Grabung eine fertige Fläche betrifft.

Reserve auf der Linie einplanen und Lautsprecher nachrüsten

Wenn Sie Nebenzonen offenhalten möchten, planen Sie zwei Dinge von Anfang an mit. Erstens Leitungsreserve: Führen Sie Leerrohre auch dorthin, wo zunächst nichts vorgesehen ist, denn ein Rohr im Boden ist während der Erdarbeiten fast beiläufig gelegt und später kaum nachzuholen. Zweitens Leistungsreserve auf der Linie: Summieren Sie die gewählten Abgriffe aller Lautsprecher und lassen Sie beim Verstärker etwa zwanzig Prozent Luft, damit sich später weitere ohne Umbau ergänzen lassen. Beim Einbau gilt das Übliche: Standort außerhalb von Laufwegen und Rasenflächen, Kiesschicht als Drainage, Anschlussleitung im Leerrohr und die Lage schriftlich festgehalten. Wählen Sie den Abgriff für eine Nebenzone bewusst niedriger als für die Hauptfläche, damit dort niemand überrascht wird. Und prüfen Sie das Ergebnis, indem Sie den Weg von der Terrasse bis zur entlegensten Zone einmal abgehen: Wenn Ihnen kein Bruch auffällt, ist die Verteilung gelungen. Fällt Ihnen dagegen eine Stelle als still auf, fehlt dort meist weniger Pegel als schlicht ein Lautsprecher. Ein zusätzlicher kleiner Baustein an der Linie löst das dauerhaft, während lauter stellen nur die Nachbarzonen belastet. Bei der Feinverteilung gilt dieselbe Regel wie überall im Freien: lieber einer mehr als einer lauter.