Sonance LS4T SAT

Der Sonance LS4T SAT ist der kleinste Lautsprecher der Landscape-Reihe und dafür gemacht, im Garten nicht aufzufallen. Nach unten reicht er bis 75 Hertz; für alles darunter sorgt ein vergrabener Subwoofer derselben Reihe. In ihm arbeiten ein 4,5-Zoll-Tieftöner und ein 1-Zoll-Hochtöner, die über ein breit streuendes Gitter einen Bereich um sich herum versorgen. Er hängt an einer durchlaufenden Leitung, an der viele Einheiten gemeinsam laufen, und lässt sich je Standort auf die passende Lautstärke einstellen. Das versiegelte Gehäuse ist nach IP66 geschützt und bleibt ganzjährig draußen. Die richtige Wahl ist er überall dort, wo die Technik verschwinden soll und die Musik bleibt: versteckt im Beet, entlang eines Weges, rund um einen Sitzplatz. Rechnen Sie fest mit mehreren Einheiten, typischerweise vier bis acht. Liegen die Lautsprecher dagegen weit auseinander oder fehlt die Bepflanzung, die ihn verdeckt, ist der größere LS6T SAT die passendere Wahl; wo gar kein Erdreich vorhanden ist, ein Aufbaulautsprecher.
| Bauart | Satellitenlautsprecher für die Gartenbeschallung (Landscape Series) |
|---|---|
| Treiber | 4,5" (114 mm) Polypropylen-Tieftöner mit Santoprene-Sicke |
| Hochtöner | 1" (25 mm) Polyurethan-Kalotte |
| Frequenzgang | 75 Hz – 20 kHz (±3 dB) |
| Belastbarkeit | 90 W max / 5 W min |
| Impedanz | 8 Ohm / 70 V (Abgriffe wählbar) |
| Wirkungsgrad | 88 dB (2,83 V / 1 m) |
| Abmessungen | Durchmesser 130 mm × Tiefe 205 mm |
| Gewicht | 2,4 kg |
| Gitter und Oberfläche | farblich integriertes Gehäuse mit Weitwinkelgitter |
| Schutzart | IP66 (wetterfest, MIL-STD-810 für Feuchte) |
| Besonderheiten | Kleinster Landscape-Satellit; 70-Volt-Abgriffe für viele Einheiten an einem Strang; schwenkbares Montageknie; versiegeltes ABS-Gehäuse |
Die meisten Außenlautsprecher sehen aus wie Außenlautsprecher: weißer oder schwarzer Kunststoff, eckig, an die Wand geschraubt. Der LS4T geht einen anderen Weg. Er ist rund, gerade einmal 13 Zentimeter im Durchmesser, in gedeckten Grün- und Erdtönen durchgefärbt und steckt auf einem Erdspieß im Beet – ungefähr so hoch wie eine mittlere Staude. Wenn Sie ihn im Frühjahr setzen, ist er zunächst sichtbar. Im Juni wächst das Beet um ihn herum zu, und im Spätsommer müssen Sie sich merken, wo er steht, um ihn wiederzufinden. Genau das ist der Sinn der Übung. Ein Gartenlautsprecher soll die Gestaltung nicht kommentieren, sondern sich ihr unterordnen; die Musik darf da sein, der Lautsprecher nicht. Weil die Farbe durchgefärbt ist und nicht lackiert, bleibt sie auch dann unauffällig, wenn nach ein paar Jahren einmal ein Ast dagegenschlägt. Praktisch hilft die geringe Bauhöhe zusätzlich: Der Satellit strahlt flach über die Fläche und nicht über die Hecke hinweg, was den Nachbarn zugutekommt. Setzen Sie ihn zwischen Gräser, Farne oder niedrige Sträucher, nicht mitten auf den kurz geschorenen Rasen – dort steht er allein und fällt sofort auf. Zwischen Bepflanzung dagegen wird er Teil des Beets, so wie eine Wegleuchte oder ein Bewässerungsauslass.
Der LS4T ist der richtige Baustein, wenn Ihr Garten kleinteilig ist. Verwinkelte Grundstücke mit Sichtschutz, Hecken, Mauern und Nischen lassen sich mit wenigen großen Lautsprechern nicht sauber versorgen, weil jede Abschirmung einen Schatten wirft. Ein feines Raster aus kleinen Satelliten löst das: Jede Nische bekommt ihre eigene Quelle, und weil jede davon leise spielt, entsteht nirgends eine laute Stelle. Drei Situationen passen besonders gut. Versteckt im Beet ist seine eigentliche Aufgabe, weil die Bepflanzung ihn innerhalb einer Saison übernimmt. Am Sitzplatz versorgt er den kurzen Weg zum Ohr, sodass Sie sich beim Essen unterhalten können, ohne gegen die Musik anzureden. Und wenn Gäste da sind, trägt ein Kranz leiser Lautsprecher den ganzen Abend, statt dass eine einzelne Stelle laut werden müsste. Ein vierter Fall ist die Ergänzung: Erreicht eine bestehende Anlage einen Randbereich nicht, hängen Sie dort einen zusätzlichen LS4T an die vorhandene Leitung, statt die Auslegung zu überdenken. Weil kein Satellit gegen eine große Entfernung arbeitet, bleibt der Schall dabei auf Ihrem Grundstück. In dicht bebauten Wohngebieten ist das oft das entscheidende Argument.
Im Gehäuse arbeiten ein 4,5-Zoll-Tieftöner aus Polypropylen mit einer Sicke aus Santoprene und ein 1-Zoll-Kalottenhochtöner. Wichtiger als die Zahlen ist hier das Prinzip: Nach unten hört dieser Satellit bei 75 Hertz auf, das heißt, er erzeugt den Bass gar nicht selbst. Dafür ist der vergrabene Subwoofer da. Genau diese Arbeitsteilung ist der Grund, warum ein so kleines Gehäuse im Garten überhaupt genügt. Er kümmert sich um Stimmen, Gitarren, Becken und alles, was Musik verständlich macht. Aus der gemeinsamen Leitung zieht er in mehreren wählbaren Stufen genau so viel Leistung, wie an seinem Platz gebraucht wird; alternativ arbeitet er an einem eigenen Verstärker. Das versiegelte Gehäuse aus hitzefestem Kunststoff misst 130 mal 205 Millimeter, wiegt 2,4 Kilogramm und ist nach IP66 gegen Strahlwasser und Staub geschützt. Ein schwenkbares Knie mit Gewindeaufnahme erlaubt es, jeden Satelliten auf den Bereich zu richten, in dem Sie tatsächlich sitzen. Das ist eine Kleinigkeit mit großer Wirkung, denn schief stehende Satelliten schicken einen guten Teil ihrer Energie in die Hecke. Nehmen Sie sich dafür einmal die Zeit, mit laufender Musik durch den Garten zu gehen und jeden Satelliten nachzujustieren.
Der wichtigste Satz zu diesem Lautsprecher ist eine Einschränkung: Einer allein ergibt keine Gartenbeschallung. Wer einen einzigen LS4T ins Beet steckt und erwartet, dass er den Garten füllt, wird enttäuscht – er ist bewusst so ausgelegt, dass er nur seinen näheren Bereich versorgt. Das ist kein Mangel, sondern die Voraussetzung dafür, dass viele Einheiten zusammen gleichmäßig klingen. Die zweite Einschränkung betrifft den Bass: Bei 75 Hertz ist Schluss, und ohne Subwoofer klingt eine reine Satellitenanlage draußen dünn, weil im Freien jede Wand fehlt, die den Tiefton zurückwerfen könnte. Planen Sie ihn deshalb gleich mit ein, auch wenn er zeitlich später kommt. Die dritte Einschränkung ist die Reichweite, und hier beginnt die Entscheidung zwischen den beiden Satelliten der Reihe. Auf großen offenen Flächen mit zwanzig Metern zwischen den Lautsprechern entstehen beim LS4T hörbare Senken. Dort gehört der LS6T SAT hin: Sein 6,5-Zoll-Tieftöner reicht bis 55 Hertz hinunter statt bis 75 und deckt mit einem Lautsprecher mehr Fläche ab. Dafür ist er größer und verschwindet nicht so bereitwillig im Beet.