Sonance Rock Sub RK10W

Wenn Musik im Garten dünn klingt, liegt das fast immer am Bass. Tiefe Töne sind mehrere Meter lang und brauchen Flächen, an denen sie sich aufbauen können – drinnen liefern Wände und Decke diese Flächen, draußen fehlen sie vollständig. Der Sonance Rock Sub schließt diese Lücke. Er ist wie die übrigen Modelle der Serie als Naturstein geformt und verschwindet zwischen Pflanzen, statt als Technik aufzufallen. Sein Zehn-Zoll-Konus liefert das Fundament, das den übrigen Gartenlautsprechern fehlt. Alle Bauteile sind für den ganzjährigen Einsatz im Freien ausgelegt. Weil tiefe Töne kaum ortbar sind, lässt sich der Standort flexibel wählen – Sie hören den Bass, ohne sagen zu können, woher er kommt. Ein passiver Subwoofer braucht dabei eine Endstufe mit ausreichender Reserve. Mit 594 mal 429 mal 365 Millimetern ist das Gehäuse der größte Findling der Serie und braucht entsprechend Platz im Beet. Angeboten wird es in Braun oder in Granit. Gefragt ist er, wo Tiefton gebraucht wird, aber nicht gegraben werden soll.
| Bauart | Getarnter Outdoor-Subwoofer in Steinform (10") |
|---|---|
| Treiber | 10" (254 mm) Polypropylen-Konus, schwarz, mit Doppelschwingspule und Gummisicke |
| Hochtöner | — |
| Frequenzgang | 35 – ca. 150 Hz (±3 dB) |
| Belastbarkeit | 150 W max / 5 W min (RMS) |
| Impedanz | 8 Ω nominal |
| Wirkungsgrad | 90 dB (2,83 V / 1 m) |
| Abmessungen | 594 × 429 × 365 mm (B × H × T) |
| Gitter und Oberfläche | Steinform-Gehäuse, Braun oder Granit |
| Schutzart | IPX4 |
| Temperaturbereich | witterungs- und UV-fest |
| Besonderheiten | Als Findling getarnter Garten-Subwoofer; ergänzt getarnte Rock-Satelliten um Tiefton |
Wenn Musik im Garten dünn und blechern wirkt, ist selten der Lautsprecher schuld – es fehlt der Bass, und dafür gibt es einen physikalischen Grund. Tiefe Töne sind sehr lang: Ein Ton bei fünfzig Hertz misst mehrere Meter. Damit sich ein solcher Ton überhaupt aufbauen kann, braucht er Begrenzungsflächen, an denen er sich reflektiert. Drinnen liefern Wände, Decke und Boden genau das, weshalb der Bass dort von selbst Substanz bekommt. Draußen fehlen diese Flächen, und der Tiefton verläuft sich, bevor er beim Zuhörer ankommt. Deshalb wirkt dieselbe Musik auf der Terrasse dünner als im Wohnzimmer, obwohl die Lautsprecher gleich gut sind. Ein eigener Subwoofer gleicht das aus, indem er den fehlenden Bereich gezielt verstärkt. Der hörbare Unterschied ist erheblich: Musik bekommt Körper, statt nur präsent zu sein. Am deutlichsten zeigt sich das, wenn man ihn versuchsweise abschaltet: Was vorher selbstverständlich klang, wirkt plötzlich flach und schmal, obwohl sich an den übrigen Lautsprechern nichts geändert hat. Nach unten reicht dieses Modell bis 35 Hertz und deckt damit genau den Bereich ab, der im Freien als Erstes fehlt. Wichtig ist dabei die Erwartung an die Lautstärke: Es geht nicht darum, den Garten dröhnen zu lassen, sondern darum, dass Musik auch bei moderatem Pegel vollständig klingt.
Subwoofer sind naturgemäß groß – die Membran muss viel Luft bewegen, und dafür braucht es Volumen. Im Garten wäre eine entsprechende Kiste ein sichtbarer Fremdkörper, weshalb Außensubwoofer sonst meist vergraben oder hinter Sträuchern versteckt werden. Dieses Modell geht den einfacheren Weg: Es sieht aus wie ein Findling und steht offen im Beet, ohne dass es jemandem auffällt. Für Sie hat das zwei Vorteile. Erstens entfallen Erdarbeiten für das Vergraben, was den Aufwand erheblich senkt und die Position jederzeit änderbar macht. Zweitens lässt sich der Subwoofer dorthin stellen, wo er akustisch sinnvoll ist – und das ist bei tiefen Tönen ohnehin flexibel, weil sie kaum ortbar sind. Ausschlaggebend sind stattdessen Untergrund und Rückwand: Ein fester Stand und eine Mauer oder Hecke im Rücken bringen mehr Tiefton als jede Zentimeterarbeit an der Position. Zu bedenken bleibt die Größe: Mit 594 mal 429 mal 365 Millimetern ist dies der größte Findling der Serie, und er braucht einen Platz, an dem er nicht wie abgestellt wirkt. In einer Staudenpflanzung oder an einem Gehölzrand geht er unter, auf kurzem Rasen dagegen nicht. Angeboten wird das Gehäuse in Braun und in Granit, sodass sich die Farbe an die vorhandenen Steine im Garten anpassen lässt.
Ein Subwoofer, der dauerhaft im Garten steht, ist besonders beansprucht: Die große Membran bietet viel Fläche, und die Bauteile arbeiten stärker als bei einem kleinen Lautsprecher. Entsprechend sind alle Komponenten für den Außeneinsatz ausgelegt – Membran, Sicke, Gehäuse und Anschlüsse. Regen, Frost, direkte Sonne und der ständige Wechsel zwischen Feuchtigkeit und Trockenheit richten nichts aus. Das Gehäuse hält auch dem Alltag im Garten stand, vom Rasenmäher bis zum Laubbläser. Für Sie heißt das: kein Einlagern im Herbst, kein Aufbauen im Frühjahr. Zu bedenken ist lediglich die Anschlussstelle, die so ausgeführt werden sollte, dass kein Wasser stehen bleibt, und die Leitung gehört in ein Leerrohr, damit sie beim Umgraben nicht beschädigt wird. Ein zweiter Punkt betrifft den Standort: Eine Mulde, in der nach Regen Wasser stehen bleibt, ist ungünstig, ebenso eine Stelle, an der Erde dauerhaft am Gehäuse anliegt. Ein leicht erhöhter, gut abtrocknender Platz ist die bessere Wahl und ändert an der Optik nichts. Wer beides beachtet, hat über Jahre keine Arbeit mit der Anlage.
Zwei Punkte gehören in die Planung. Erstens die Verstärkung: Dies ist ein passiver Subwoofer, er braucht also eine Endstufe, die ihn antreibt. Tiefe Töne verlangen besonders viel Leistung, weshalb diese Endstufe Reserve mitbringen sollte – eine knapp ausgelegte lässt den Bass verwaschen, statt ihn präzise zu führen. Ihr Fachbetrieb wählt sie passend aus. Zweitens die Leitung, die vom Haus bis zur Position führen muss und in aller Regel Erdarbeiten bedeutet. Wer den Garten ohnehin anlegt, sollte großzügig Leerrohre mitverlegen und dabei auch an eine spätere Erweiterung denken. Achten Sie darauf, dass das Kabel für die Verlegung im Erdreich geeignet ist. Ein Hinweis zur Erwartung: Ein Subwoofer ersetzt keine ausreichende Zahl an Satellitenlautsprechern, er ergänzt sie. Wer auf einer weiten Fläche nur ein einzelnes Lautsprecherpaar gesetzt hat, wird auch mit Tiefton kein stimmiges Ergebnis bekommen – der Bass füllt dann eine Lücke, die eigentlich woanders liegt. Sinnvoll ist deshalb, zuerst die Zahl der Satelliten zu klären und den Subwoofer danach zu ergänzen. Denkt man beides zusammen, lässt sich auch die Leitungsführung in einem Zug erledigen, solange der Garten ohnehin offen ist und die Wege noch nicht gepflastert sind.