Vier Gartenlautsprecher, die im Beet verschwinden
Sonance · Sonance Garden Serie (SGS)

Vier Gartenlautsprecher, die im Beet verschwinden

Zwei große Lautsprecher an der Hauswand beschallen den Garten nie gleichmäßig: Vorn ist es zu laut, hinten hört man nichts mehr. Der Sonance SGS SAT 4 PACK löst das anders. Er enthält vier kleine Satelliten, die sich über die Fläche verteilen und jeweils nur ihren Bereich versorgen. Überall ist es dann gleich laut, und die Lautstärke insgesamt kann niedriger bleiben, was auch die Nachbarn freut. Die Lautsprecher sind so klein, dass sie zwischen Pflanzen kaum auffallen, und sie bleiben das ganze Jahr über draußen. Regen, Frost und der Gartenschlauch machen ihnen nichts aus; die Schutzart IP66 steht für staubdicht und geschützt gegen starken Wasserstrahl. Ein Gelenk unter dem Lautsprecher erlaubt es, ihn nach dem Einbau genau dorthin zu drehen, wo gehört wird. Für den Tiefton kommt ein vergrabener Subwoofer dazu. Acht Satelliten und ein Subwoofer decken rund 325 Quadratmeter ab. Gefragt ist das Pack, wenn eine Fläche von Grund auf versorgt wird: Beet, Sitzplatz, ganzer Garten. Für einzelne Lautsprecher ist es nicht gedacht.

Warum vier kleine statt zwei großer

Der erste Gedanke bei Musik im Garten ist meistens ein Paar große Lautsprecher an der Hauswand. In der Praxis führt das zu einem bekannten Ärgernis: Damit hinten im Garten überhaupt etwas ankommt, muss vorn auf der Terrasse laut aufgedreht werden. Wer dort sitzt, bekommt zu viel ab, und die Nachbarn hören mit. Vier verteilte Satelliten drehen das Verhältnis um. Jeder von ihnen versorgt nur seinen Nahbereich, und weil der Weg zum Ohr kurz ist, genügt wenig Pegel. Das Ergebnis ist ein Garten, in dem es überall gleich laut ist und in dem man sich beim Essen normal unterhalten kann, während im Hintergrund Musik läuft. Ein angenehmer Nebeneffekt: Je weniger Pegel nötig ist, desto weniger trägt der Schall über das Grundstück hinaus. Die Satelliten sind bewusst klein gehalten, damit sie zwischen Stauden, Gräsern und Sträuchern nicht als Technik auffallen. Sie stehen auf einem Erdspieß und reichen damit etwa auf Pflanzenhöhe, wo das Laub sie im Sommer ohnehin weitgehend verdeckt. Für die Verteilung gibt es eine Faustregel: Rund um den Bereich, in dem gehört wird, steht alle zweieinhalb bis drei Meter ein Satellit. Die Lautsprecher sollten ungefähr gleich weit vom Hauptsitzplatz entfernt sein. Wo es sich anbietet, lohnt es sich, hohe und niedrige Standorte zu mischen.

Draußen bleiben, das ganze Jahr

Ein Gartenlautsprecher, der im Herbst abgebaut und im Keller eingelagert werden muss, ist auf Dauer lästig. Diese Satelliten sind dafür gebaut, dort zu bleiben, wo sie einmal stehen. Das Gehäuse besteht aus versiegeltem Kunststoff, der nicht rosten kann und auch die Hitze an einer Südwand im Hochsommer aushält. Die Membran ist aus eloxiertem Aluminium, die weiche Umrandung darum herum aus Santoprene, einem Material, das auch nach Jahren im Nassen elastisch bleibt und nicht brüchig wird. Die Angabe IP66 bedeutet zweierlei: staubdicht, und geschützt gegen starken Wasserstrahl aus jeder Richtung. Damit sind Dauerregen, der Gartenschlauch und eine automatische Bewässerung abgedeckt. An Pflege ist wenig nötig. Es genügt, das Gitter gelegentlich abzunehmen und Laub, Insekten und Spinnweben zu entfernen, die sich im Lauf der Saison davor sammeln. Danach wird es wieder aufgesteckt, und der Lautsprecher sieht aus wie am ersten Tag. Eine Stelle verlangt Aufmerksamkeit: Ein Satellit gehört nicht in den direkten Strahl eines Rasensprengers, mindestens sechzig Zentimeter sollten dazwischen liegen. Gegen Regen ist das Gehäuse gewappnet, aber ein Sprinkler trifft jahrelang täglich dieselbe Stelle.

Aufstellen und ausrichten

Zum Aufstellen wird der Erdspieß in die Erde gedrückt, möglichst dort, wo später nicht gegraben oder gemäht wird. Entscheidend ist danach die Ausrichtung. Über dem Spieß sitzt ein Gelenk, mit dem sich der Lautsprecher drehen und neigen lässt, bis er genau auf den Sitzplatz zeigt. Das klingt nach einer Kleinigkeit, macht aber den Unterschied: Schon wenige Grad daneben verschieben den gut klingenden Bereich bei zehn Metern Entfernung um einen ganzen Meter. Es lohnt sich deshalb, die Ausrichtung einmal in Ruhe vorzunehmen, am besten zu zweit, während Musik läuft. Wo kein Beet ist, muss der Spieß nicht die einzige Lösung bleiben. Für die Montage an einer Wand oder an einem anderen Bauteil gibt es einen runden Aufbauhalter, für die Befestigung an einem Baum eine passende Anschlussdose. Alle vier Satelliten im Karton sind gleich gebaut; es gibt keine linke und keine rechte Ausführung, und beim Verteilen im Garten muss nichts sortiert werden. Es lohnt sich, die Ausrichtung nicht am ersten Tag endgültig festzulegen. Was im Frühjahr frei stand, kann im Hochsommer hinter einer ausgewachsenen Staude liegen. Das Gelenk lässt sich jederzeit lösen und neu einstellen, ohne den Spieß zu ziehen.

Was noch dazugehört

Die Satelliten allein ergeben noch keine vollständige Anlage. Sie übertragen den Bereich oberhalb von 80 Hertz, darunter übernimmt ein Subwoofer, der im Boden vergraben wird und von dem oberirdisch nur eine flache Haube zu sehen ist. Erst zusammen entsteht der volle Klang; ohne Subwoofer fehlt spürbar das Fundament. Dazu kommt ein Verstärker, an dem die gesamte Anlage hängt. Er muss stabil ausgelegt sein, denn alle Lautsprecher laufen an einem Verstärker. Die Verkabelung verläuft als Kette von einem Satelliten zum nächsten. Dafür gehören acht Verbindungsklemmen zum Lieferumfang, die mit Silikon gefüllt sind und die Verbindung auch im feuchten Erdreich dauerhaft dicht halten. Für die Leitungen selbst sind Kabel vorgesehen, die für die direkte Verlegung im Boden zugelassen sind. Wächst der Garten oder kommt ein neuer Sitzplatz hinzu, wird die Anlage mit einem weiteren Viererpack erweitert, bis zu sechzehn Lautsprechern insgesamt. Es muss also nichts ersetzt werden, nur ergänzt. Zur Leitung nennt der Hersteller ein vieradriges Erdkabel mit 14 AWG für Strecken bis etwa sechzig Meter, darüber die dickere Ausführung mit 12 AWG. Davon hängt ab, wie viel Leistung am letzten Lautsprecher der Kette ankommt.

Technische Daten SGS SAT 4 PACK

BauartSatellitenlautsprecher im Viererpack für die Gartenbeschallung (Garden Series), niederohmig
Treiber3,5" (98 mm) eloxierter Aluminiumkonus mit Santoprene-Sicke
Hochtöner0,75" (19 mm) Polyurethan-Kalotte
Frequenzgang80 Hz – 20 kHz (±3 dB), Trennfrequenz zum Erdsubwoofer 100 Hz
Belastbarkeit200 W maximal, 50 W minimal
Impedanz30 Ohm nominal je Satellit; im Systemverbund 8 Ohm nominal
Wirkungsgrad87 dB (2,83 V / 1 m)
Abmessungen165 mm Länge × 105 mm Durchmesser (6,5" × 4,125")
Gewicht2,4 kg je Satellit (Versandgewicht)
SchutzartIP66 (wetterfest, dauerhafter Außeneinsatz)
BesonderheitenLieferumfang vier Satellitenlautsprecher und acht silikongefüllte Verbindungsklemmen; Schwenkgelenk zur genauen Ausrichtung, abnehmbares Gitter, breite Abstrahlung; vorgesehene Verteilung ein Satellit alle 2,5 bis 3 m, ein Erdsubwoofer je vier bis fünf Satelliten; Flächenabdeckung bis rund 325 m², erweiterbar auf sechzehn Lautsprecher

Herstellerdokumente

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