Zwei Sonance Landscape-Satelliten und ein Erdsubwoofer im Beet
Gartenlautsprecher

Komplettsysteme

Satelliten, Erdsubwoofer und Verstärker, ab Werk aufeinander abgestimmt.

Musik im ganzen Garten, ohne dass jemand die Technik sieht

Wer sich Musik im Garten wünscht, wünscht sich meist zwei Dinge zugleich: einen Klang, der auf der Liege am Pool genauso angenehm ist wie am Esstisch auf der Terrasse, und einen Garten, der nach Garten aussieht und nicht nach Lautsprecheranlage. Zwei Boxen an der Hauswand schaffen keines von beidem. Vorne sind sie zu laut, hinten kommt kaum noch etwas an, und weil man aufdreht, um die Rasenfläche zu erreichen, hört der Nachbar mit. Ein Komplettsystem löst genau dieses Dilemma. Mehrere kleine Satelliten stehen unauffällig zwischen den Pflanzen und tragen die Musik gleichmäßig über die Fläche, ein Subwoofer im Boden liefert das Fundament, der Verstärker sitzt geschützt im Haus. Jeder einzelne Lautsprecher spielt leise, zusammen ergeben sie überall dieselbe angenehme Lautstärke, und die Musik bleibt dort, wo sie hingehört: auf Ihrem Grundstück. Das Beste daran ist, dass Sie sich um das Zusammenpassen nicht kümmern müssen. Satelliten, Erdsubwoofer und Verstärker kommen aus einer Hand und sind ab Werk aufeinander abgestimmt, sodass die Anlage vom ersten Abend an so klingt, wie sie gedacht ist. Und weil die Lautstärke überall gleich ist, hört auch der Nachbar nicht mit: Was an der Grundstücksgrenze ankommt, ist leiser als das Gespräch am Tisch.

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Was in einem Komplettsystem steckt und woran Sie es erkennen

Zwei Hersteller bieten solche Systeme in unterschiedlichen Größen an. Bei den All-Terrain-Systemen von James Loudspeaker stehen im Namen alle drei Bausteine: Der Satellit heißt AT32, AT42 oder AT62, vom kleinsten Modell für Sitzecke und schmalen Weg bis zum großen 6,5-Zoll-Satelliten, der auch eine weite Rasenfläche noch mit Grundton füllt. Der Erdsubwoofer heißt ST8 bis ST21, und je größer die Zahl, desto tiefer reicht der Bass, beim größten Modell bis in einen Bereich, den man mehr fühlt als hört. Der Verstärker AMP8.1 regelt den ganzen Garten als eine Zone, der AMP8.2 teilt ihn in zwei getrennt regelbare Bereiche, etwa Terrasse und Pool mit eigener Lautstärke. Sonance benennt seine Landscape-Systeme nach der Anzahl der Bausteine: 8.1 bedeutet acht Satelliten und ein Erdsubwoofer, 8.2 acht Satelliten und zwei Subwoofer für ein kräftigeres, gleichmäßig verteiltes Bassfundament, 6.1 sechs große Satelliten mit mehr Pegel je Satellit und weniger Installationsstellen. Ein fertig abgestimmter DSP-Verstärker gehört jeweils dazu, und alle Bauteile sind nach IP66 wetterfest, halten also Regen, Frost und Sonne über Jahre aus. Für Sie heißt das: Sie wählen die Größe des Gartens und die Zahl der Zonen, alles andere ist bereits entschieden.

Welche Größe zu welchem Garten passt

Die richtige Wahl beginnt nicht beim Lautsprecher, sondern bei Ihrer Fläche und den Orten, an denen gehört wird. Für eine Terrasse mit angrenzendem Rasen bis etwa 90 Quadratmetern reicht das PATIO System 4.1 mit vier Satelliten und einem vergrabenen Subwoofer, das sich später auf acht Satelliten erweitern lässt, wenn der Garten oder der Anspruch wächst. Das SGS System 8.1 mit acht Satelliten und einem Subwoofer versorgt bereits rund 325 Quadratmeter, also ein großes Grundstück mit mehreren Sitzplätzen, und wächst bei Bedarf auf 16 Lautsprecher. Für weitläufige Anlagen mit Pool, Loungebereich und Rasen sind die großen Systeme mit LS6T-Satelliten und 15-Zoll-Subwoofern oder die AT62-Systeme mit ST15 oder ST21 gedacht, bei denen der Bass auch bei einer Gartenparty nicht dünn wird. Zwei Zonen lohnen sich immer dann, wenn am Pool andere Musik laufen soll als beim Abendessen oder wenn ein Bereich abends leiser werden muss, während der andere weiterläuft. Wer unsicher ist, beginnt lieber mit dem kleineren System und mehr Satelliten als mit wenigen großen Lautsprechern, denn gleichmäßig verteilte Musik wirkt in jedem Garten hochwertiger als laute Inseln.

Von der Skizze zur fertigen Anlage

Am Anfang steht ein Plan Ihres Gartens mit den Hörplätzen, den Kabelwegen und der Frage, wo gegraben werden darf. Daraus ergibt sich die Anzahl der Satelliten, die Position des Erdsubwoofers und die Zahl der Zonen, und damit das passende System. Der Ratgeber Gartenbeschallung planen führt durch diese Schritte in der Reihenfolge, in der sie sich stellen. Die elektrische Ausführung, also 4 Ohm für kurze Wege mit wenigen Lautsprechern oder 70 Volt für lange Strecken mit vielen Satelliten, erklärt der Ratgeber 70 Volt oder 4 Ohm. Für die Verlegung im Boden gehören gelgefüllte Erdkabel dazu, die auch nach Jahren im feuchten Erdreich nicht korrodieren. Ein Komplettsystem ist außerdem kein Endpunkt: Satelliten lassen sich später ergänzen, während Subwoofer und Verstärker an ihrem Platz bleiben, sodass die Anlage mit dem Garten mitwächst. Planung, Lieferung und auf Wunsch die Installation übernimmt der Fachhändler in Ihrer Nähe, den Sie über die Bezugsquellenanfrage finden. Wer den Garten ohnehin neu anlegt, verlegt die Kabel gleich mit, dann ist die Anlage später ohne Erdarbeiten erweiterbar.

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