Sonance LS4T/LS12T/AMP 8.2 – zwei vergrabene Subwoofer gegen den dünnen Klang im Freien
Sonance · Landscape Serie (SLS)

Sonance LS4T/LS12T/AMP 8.2 – zwei vergrabene Subwoofer gegen den dünnen Klang im Freien

Musik klingt draußen anders als im Wohnzimmer, und das liegt nicht am Lautsprecher. Im Raum wirft jede Wand den Schall zurück und verstärkt vor allem die tiefen Töne; im Garten gibt es nichts, was zurückwirft. Alles läuft nach oben und in die Weite davon, und übrig bleibt ein dünner, kraftloser Klang. Genau dagegen setzt das Sonance LS4T/LS12T/AMP 8.2 gleich zwei Subwoofer. Zum System gehören acht kompakte LS4T-Satelliten, zwei im Boden vergrabene 12-Zoll-Subwoofer und ein DSP-Verstärker der 2-750-Reihe, in dem die Abstimmung bereits hinterlegt ist. Die Satelliten verteilen Stimmen und Höhen fein über die Fläche, während die beiden Erdsubwoofer an zwei getrennten Stellen für das Fundament sorgen. Dadurch bleibt der Bass auch am Rand des Gartens spürbar und nicht nur in der Mitte. Zu sehen ist von den Subwoofern nichts, sie sitzen komplett unter der Grasnarbe. Gefragt ist es in Gärten mit mehreren Aufenthaltsbereichen, in denen ein einzelner Subwoofer nicht mehr überall trägt.

Warum Musik im Freien ihr Fundament verliert

Wer seine Anlage aus dem Wohnzimmer gedanklich in den Garten stellt, erlebt fast immer eine Enttäuschung. Dieselbe Musik, die drinnen warm und voll klingt, wirkt draußen flach und blechern. Der Grund ist einfach: Im Zimmer arbeiten Wände, Decke und Boden für Sie. Sie werfen den Schall zurück, und gerade die tiefen Töne mit ihren langen Wellen bekommen dadurch erst ihre Wucht. Im Garten fällt all das weg. Es gibt keine Rückwand, keine Decke, nichts, was etwas zurückgibt – der Schall zieht ungehindert nach oben und in die Weite ab. Der Bass verschwindet dabei zuerst, weil er die meiste Energie braucht. Genau deshalb gehören Subwoofer bei einer Gartenanlage nicht zur Kür, sondern zur Grundausstattung. Das LS4T/LS12T/AMP 8.2 arbeitet gleich mit zwei davon. Beide stecken senkrecht im Erdreich, und der Boden hilft ihnen sogar: Er wirkt als große, feste Fläche, an der sich der Tiefton entlang ausbreitet, statt sich nach allen Seiten zu verlaufen. Was Sie hören, ist kein Dröhnen aus einer Ecke, sondern ein Fundament, das unter der Musik liegt. Es gibt den Stimmen und Instrumenten der acht kleinen Satelliten erst ihre gewohnte Substanz zurück. Und weil das Erdreich rings um die Gehäuse als feste Bezugsfläche wirkt, geht weniger Energie ungenutzt in den Himmel verloren.

Zwei Bassquellen, damit kein Bereich unterversorgt bleibt

Warum zwei Subwoofer statt einem größeren? Weil tiefe Töne zwar kaum zu orten sind, sich aber trotzdem nicht beliebig weit tragen. Steht ein einziger Subwoofer hinten links im Rasen, ist der Bass dort kräftig und auf der Terrasse an der anderen Grundstücksseite deutlich schwächer. Verteilen Sie stattdessen zwei Quellen über die Fläche, gleicht sich das aus, und Sie bekommen an jedem Sitzplatz ein ähnliches Fundament. Praktisch wird das überall dort, wo der Garten nicht ein einziger Raum ist, sondern aus mehreren Bereichen besteht. Die Terrasse direkt am Haus, ein Essplatz unter dem Baum, eine Liegewiese am hinteren Ende, vielleicht noch ein Poolrand. Jeder dieser Bereiche wird bei einem einzelnen Subwoofer anders klingen; mit zweien werden die Unterschiede so klein, dass sie im Alltag nicht mehr auffallen. Für Sie heißt das, dass Sie sich frei über das Grundstück bewegen können, ohne dass die Musik unterwegs an Körper verliert. Und weil beide Gehäuse vollständig im Boden verschwinden, ändert sich am Bild des Gartens dadurch nichts. Sie mähen im Sommer schlicht über zwei zusätzliche Abdeckungen hinweg, die zwischen Rasen, Rindenmulch oder Kies kaum auffallen.

Acht Satelliten, zwei Erdsubwoofer, ein Verstärker

Zusammengesetzt ist das System aus acht LS4T-Satelliten, zwei LS12T-Subwoofern für den senkrechten Erdeinbau und einem DSP-Verstärker der 2-750-Reihe. Die Satelliten sind die kleinen der Reihe und werden über Erdspieße dicht über die Fläche verteilt – ihre Stärke liegt in der Menge, nicht in der Einzelleistung. Beide Subwoofer hängen an derselben durchlaufenden Leitung wie die Satelliten, was die Installation erheblich vereinfacht: Es braucht keinen eigenen Kabelweg für den Bass. Im Verstärker sind Trennfrequenz, Entzerrung und die Verteilung der Leistung auf die einzelnen Lautsprecher bereits hinterlegt, sodass die beiden Subwoofer nicht in Konkurrenz zueinander arbeiten, sondern sich ergänzen. Satelliten und Subwoofer sind für den dauerhaften Außeneinsatz konstruiert und bleiben über den Winter im Boden und im Beet. Wichtig für die Planung: Zwei Subwoofer bedeuten auch zwei Gruben. Wenn Sie das Grundstück ohnehin umgestalten oder eine Bewässerung verlegen lassen, ist der Moment für diese Erdarbeiten gekommen. Denn nachträglich in den fertigen Rasen zu graben ist ungleich unangenehmer als in die offene Baustelle. Legen Sie dabei gleich ein Leerrohr mit, dann bleibt eine spätere Änderung an der Leitung eine Sache von Minuten.

Für wen der zweite Subwoofer keinen Unterschied macht

Es lohnt sich, ehrlich zu prüfen, ob Ihr Garten von der doppelten Bassausstattung überhaupt profitiert. Wenn sich Ihr Außenleben im Wesentlichen auf einer Terrasse von wenigen Metern Kantenlänge abspielt, hören Sie den Unterschied zwischen einem und zwei Erdsubwoofern kaum. Das gilt ebenso, wenn der restliche Garten eher angeschaut als benutzt wird. Dann ist die Ausbaustufe mit einem Subwoofer sinnvoller und spart Ihnen die zweite Grube. Auch wenn Ihr Grundstück lang und schmal ist und alle Sitzplätze in einer Reihe liegen, reicht meist eine gut gewählte Bassposition. Die zweite Grenze betrifft die Satelliten selbst: Mehr Bass macht die kleinen LS4T nicht lauter. Wenn Ihnen im Betrieb nicht das Fundament fehlt, sondern schlicht die Kraft in den Mitten und Stimmen, dann brauchen Sie keine zweite Bassquelle, sondern größere Satelliten. Und schließlich ersetzt auch dieses System keine Anlage für laute Feiern – es ist auf angenehme, gleichmäßige Beschallung ausgelegt, nicht auf Pegel. Wer das weiß und danach auswählt, bekommt genau das, was er sich vorgestellt hat, statt später an einer Stellschraube zu drehen, die gar nicht das eigentliche Thema war.

Technische Daten Landscape LS4T LS12T 8.2

BauartLandscape-Gartenlautsprechersystem (Satelliten + zwei vergrabene Subwoofer)
Treiber8 × LS4T-Satelliten (kompakt) + 2 × LS12T-Subwoofer (12", vergraben)
HochtönerSatelliten als Vollbereich mit Hochtöner
Frequenzgangca. 22 Hz – 20 kHz (±3 dB) · System: LS4T-Satelliten 75 Hz – 20 kHz + LS12T-Subwoofer 22 Hz – 100 Hz
BelastbarkeitLS4T SAT 90 W max / 5 W min · LS12T SUB 375 W max / 50 W min
Impedanz70-Volt-Technik (Konstantspannung)
WirkungsgradLS4T SAT 88 dB (2,83 V / 1 m) · LS12T SUB 91 dB (2,83 V / 1 m)
EinbautiefeSubwoofer im Boden versenkt
SchutzartWetterfest, für dauerhaften Außeneinsatz
BesonderheitenKonfiguration 8.2: 8 Satelliten + 2 Subwoofer für kräftigeres, verteiltes Bassfundament; DSP-Verstärker (2-750-Reihe) fertig abgestimmt

Herstellerdokumente

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