James Loudspeaker · Serie

All-Terrain Series – vom Wohnzimmer auf die Terrasse und weiter

Der Übergang von drinnen nach draußen ist der schwierige Teil

Im Sommer steht die Terrassentür den ganzen Tag offen, und genau dann fällt auf, wo eine Anlage aufhört. Drinnen läuft Musik angenehm, zwei Schritte weiter draußen ist sie fast weg, und wer beides zugleich hören will, dreht drinnen zu laut auf. Die All-Terrain Series von James Loudspeaker löst das, indem sie den Außenbereich als eigene, gleichwertige Zone behandelt statt als Anhängsel. Ihre Satelliten sind kompakte Lautsprecher aus doppelt stranggepresstem Flugzeug-Aluminium, die zwischen Bepflanzung, an Wegkanten und auf Terrassen sitzen und ihren Schall breit über die Fläche streuen. Weil Gehäuse und Gitter durchgängig aus Metall bestehen und die Tieftöner mit witterungsfesten Sicken arbeiten, bleiben sie ganzjährig draußen und überstehen Regen, Frost, UV-Strahlung und Salzluft. In sechzehn Standardfarben und auf Wunsch in Sonderlackierung nehmen sie den Ton ihrer Umgebung an. Für Sie bedeutet das einen fließenden Übergang: Wer vom Wohnzimmer auf die Terrasse tritt, hört keinen Bruch, sondern dieselbe Musik in derselben Lautstärke. Das klingt selbstverständlich, ist es aber selten. Über die einzelnen Lautsprecher hinaus versteht sich die Reihe als System: Satelliten, vergrabene Subwoofer und Verstärker sind aufeinander abgestimmt und lassen sich zu einer vollständigen Gartenanlage zusammenstellen.

Wie viele Lautsprecher eine Fläche braucht, und wie groß

Draußen zählt eine Regel mehr als jede Datenblattzeile: Viele leise Lautsprecher füllen eine Fläche besser als zwei laute. Gehen Sie deshalb zuerst die Fläche ab und überlegen Sie, wo überall zugehört wird – am Tisch, am Grill, auf dem Weg zum Pool. Aus der Zahl dieser Hörplätze und ihrem Abstand ergibt sich die Baugröße fast von selbst. Für kurze Wege, schmale Beete und Sitzecken, an denen die Technik nicht auffallen soll, genügt der kleine AT32 mit Drei-Zoll-Tieftöner und 25 bis 50 Watt. Für die übliche Terrasse ist der AT42 mit Vier-Zoll-Chassis und 25 bis 100 Watt der Allrounder, weil er spürbar mehr Grundton liefert, ohne raumgreifend zu bauen. Wo größere Flächen zu versorgen sind oder der Weg weit ist, wirft der AT62 den Klang über die Distanz. Er bringt dafür einen 6,5-Zoll-Tieftöner, einen mittigen Hochtöner und die größte Reserve der Reihe mit. Erst danach kommt die elektrische Ausführung an die Reihe: Kurze Wege und wenige Lautsprecher laufen niederohmig an vier Ohm, viele verteilte Satelliten über lange Leitungen dagegen auf einer 70-Volt-Linie. Das Kürzel im Namen verrät, welche Variante vorliegt. Diese Festlegung gehört an den Anfang, weil sie bestimmt, wie die Leitungen im Erdreich verlaufen müssen.

Eine Zone oder zwei, und was das im Alltag heißt

Wer nicht einzeln zusammenstellen möchte, findet die Reihe als fertige Systeme, in denen Satelliten, ein vergrabener Erdsubwoofer und ein passender Verstärker werkseitig zueinander passen. Trennfrequenz und Pegel sind ab Werk abgestimmt. Die eigentliche Entscheidung fällt am Verstärker, und sie ist keine technische, sondern eine Frage der Nutzung. Fragen Sie sich, ob draußen jemals zwei Dinge gleichzeitig passieren. Wird der ganze Außenbereich immer gemeinsam genutzt, genügt die einzonige Ausführung, die Satelliten und Subwoofer zusammen regelt – eine Lautstärke, eine Quelle, überall dasselbe. Sobald am Pool andere Musik laufen soll als auf der Terrasse, brauchen Sie die zweizonige Ausführung. Dasselbe gilt, wenn jemand in Ruhe lesen möchte, während nebenan gefeiert wird. Sie bietet zwei unabhängig regelbare Bereiche. Diese Entscheidung lässt sich später nur mit Aufwand nachholen, weil sie die Leitungsführung betrifft. Beim Subwoofer richtet sich die Größe nach der Fläche; die Reihe reicht vom kompakten ST8 über ST10 und ST12 bis zu ST15 und ST21 für die größten Grundstücke. Weil die Abstimmung bereits feststeht, entfällt sowohl die Suche nach zueinander passenden Einzelteilen als auch das Einmessen unterschiedlicher Fabrikate.

Erdarbeiten, Leerrohre und die Reihenfolge der Schritte

Eine Gartenanlage ist zu einem guten Teil Tiefbau, und deshalb lohnt sich Nachdenken, bevor jemand den Spaten ansetzt. Klären Sie zuerst, wo die Kabelwege verlaufen sollen, denn Gräben zieht man am besten dann, wenn die Fläche ohnehin umgestaltet wird. Legen Sie zweitens fest, wo der Erdsubwoofer sitzt; er braucht eine vorbereitete Grube, und die Stelle sollte weder unter einem geplanten Weg noch im Wurzelbereich eines großen Baums liegen. Bedenken Sie drittens, dass eine Anlage wächst: Weil sich die Zahl der Satelliten später Schritt für Schritt erhöhen lässt, während Subwoofer und Verstärker an ihrem Platz bleiben, lohnt es sich, Leerrohre großzügiger zu legen als heute nötig. Grenzen gibt es ebenfalls. Auf einer sehr kleinen Terrasse ist ein verteiltes System übertrieben; dort genügen zwei wetterfeste Aufbaulautsprecher. Und wo gar kein Erdreich vorhanden ist, weil alles gepflastert oder eine Dachterrasse ist, brauchen Sie eine Lösung, die ohne Vergraben auskommt. Eine Gartenanlage soll den Abend begleiten, nicht die Nachbarschaft beschallen.