James Loudspeaker AT32-System ST10/AMP8.1 – was ein vergrabener Subwoofer vom Untergrund verlangt
James Loudspeaker · All-Terrain Serie

James Loudspeaker AT32-System ST10/AMP8.1 – was ein vergrabener Subwoofer vom Untergrund verlangt

Wer im Garten Musik will und dabei möglichst wenig sehen möchte, kommt um Erdarbeiten nicht herum – und die entscheiden über den Zeitpunkt. Ist die Fläche einmal angelegt, bepflanzt und gepflastert, wird aus einer halben Stunde Aushub ein Eingriff, den niemand mehr machen will. Das AT32-System mit ST10 ist für diesen Fall zusammengestellt und geht beim Tiefton eine Stufe weiter als die kleinere Zusammenstellung. Mehrere AT32-Satelliten übernehmen Mitten und Höhen, während ein ST10-Erdsubwoofer im Boden bis etwa 24 Hertz hinunterreicht – tief genug, dass eine Bassdrum als Druck an der Fußsohle ankommt. Nach oben hin bleibt bis hinauf zu den feinsten Höhen nichts ausgespart; der Verstärker AMP8.1 versorgt eine Zone und gehört ohne Zusatzauswahl zum Set. Das Subwoofergehäuse misst rund 28 mal 37 mal 47 Zentimeter und verschwindet vollständig im Boden. Planen Sie Grube und Leerrohr, solange die Fläche offen ist. Gefragt ist es, wenn die Lautsprecher eng stehen, der Bass aber tiefer reichen soll als beim kleinsten System.

Erst kommt der Spaten, dann die Musik

Ein Erdsubwoofer wird direkt im Erdreich vergraben, und das ist wörtlich zu nehmen. Für den ST10 mit rund 283 mal 365 mal 470 Millimetern brauchen Sie eine Grube, die ringsum Platz zum Verfüllen lässt, sowie einen Zugang mit Schubkarre oder Spaten. Bevor Sie zu graben beginnen, sind drei Dinge zu klären. Erstens, ob an der geplanten Stelle Leitungen liegen; Wasser, Strom und Bewässerung verlaufen im Garten oft genau dort, wo man später etwas einbauen möchte. Zweitens, wie der Boden beschaffen ist: In schwerem, staunassem Lehm sammelt sich Wasser in jeder Grube, weshalb eine Kiesschicht als Drainage unter dem Gehäuse sinnvoll ist. Drittens, welche Wurzeln in der Nähe wachsen; unter einem alten Baum ist Graben meist weder erlaubt noch der Pflanze zuträglich. Diese Vorarbeit klingt aufwendiger, als sie ist, aber sie bestimmt, ob der Subwoofer zwanzig Jahre unbehelligt im Boden liegt oder ob man in drei Jahren wieder aufgraben muss. Am besten legen Sie den Einbau in eine Phase, in der ohnehin im Garten gearbeitet wird. Wo Erde bewegt wird, ist die zusätzliche Grube ein kleiner Posten; in einem fertigen Garten dagegen ein spürbarer Eingriff.

Kleine bis mittlere Gärten mit dezenter Oberfläche

Dieses System richtet sich an alle, die an der Oberfläche möglichst wenig Technik sehen möchten und trotzdem ein spürbares Fundament wollen. Die kleinen AT32-Satelliten verteilen Mitten und Höhen dezent über Sitzecken und Wege, während der ST10 den Tiefton von unten ergänzt, ohne dass eine Kiste sichtbar wäre. Für einen kleinen bis mittleren Garten ist das eine stimmige Kombination, gerade wenn die Bepflanzung im Vordergrund stehen soll. Der einzonige AMP8.1 regelt alles gemeinsam über eine Quelle und eine Lautstärke, was auf überschaubaren Flächen ausreicht. Wo dieses Set nicht passt, gehört ebenfalls gesagt: Auf einer Fläche mit Pflasterung, Terrassenplatten oder Betonaufbau ist der Einbau eines Erdsubwoofers aufwendig bis unmöglich, weil dafür geöffnet werden müsste. Und wer die größeren Abstände eines weitläufigen Grundstücks überbrücken will, braucht die kräftigeren 4- oder 6,5-Zoll-Satelliten, weil die kleinen Modelle für nahe Hörabstände ausgelegt sind und nicht für Reichweite. Diese Entscheidung sollte vor dem Ausheben fallen, denn die Satelliten lassen sich später tauschen, der vergrabene Subwoofer praktisch nicht. Ein Nachmittag Überlegung wiegt hier eine spätere Grabung auf.

Compression-Bandpass, gehaubter Port und zehn Zoll im Boden

Ein vergrabener Subwoofer funktioniert nur mit einer besonderen Bauweise. Beim Compression-Bandpass arbeitet das Chassis nicht direkt gegen die Umgebung, sondern in einer Kammer, deren Schall über eine Öffnung nach außen geführt wird. Damit lässt sich das gesamte Gehäuse unter der Erde unterbringen, und an der Oberfläche bleibt nur der Port sichtbar, der beim ST10 durch eine Haube abgedeckt ist. Diese Haube hält gröberen Schmutz und Laub fern, ohne den Austritt zu verschließen. Der 10-Zoll-Treiber reicht bis rund 24 Hertz hinab und legt damit ein Fundament, das man auf der Terrasse eher spürt als hört. Darüber arbeiten die AT32-Satelliten mit 3-Zoll-Aluminiumtieftöner und einem kleinen Aluminium-Hochtöner; sie tragen Stimmen und Melodien, während der Boden alles Tiefe übernimmt. Der AMP8.1 betreibt Satelliten und Subwoofer als eine gemeinsame Zone. Weil alle drei Bausteine aufeinander abgestimmt geliefert werden, entfällt die Frage, ob Pegel und Trennung zueinander passen. Das ist bei einem Lautsprecher, den man nach dem Verfüllen nicht mehr einfach austauscht, ein beruhigender Umstand. Für die Satelliten an der Oberfläche gilt das nicht in gleichem Maße, weil sie jederzeit zugänglich bleiben.

Grube, Drainage, Leerrohr und ein Plan für später

Für den Einbau hat sich folgende Reihenfolge bewährt. Legen Sie die Position so, dass der Port später weder im Laufweg noch mitten in der Rasenfläche liegt, denn Rasenmäher und Erdsubwoofer vertragen sich schlecht. Eine Beetkante oder eine Pflanzung ist meist die bessere Wahl. Heben Sie die Grube großzügig aus und geben Sie eine Kiesschicht als Drainage unter das Gehäuse, damit stehendes Wasser abziehen kann. Legen Sie die Anschlussleitung in einem Leerrohr, das über die Grube hinaus bis in den Technikbereich reicht; das erlaubt später einen Austausch, ohne erneut zu graben. Verfüllen Sie schichtweise und verdichten Sie nur mäßig, damit sich der Boden nicht später setzt und den Port schief stellt. Halten Sie schriftlich fest, wo genau das Gehäuse liegt, am besten mit zwei Maßen von festen Punkten wie Hausecke und Mauer aus. Nach ein paar Jahren Bepflanzung findet das sonst niemand mehr wieder. Der Verstärker gehört an einen geschützten, belüfteten Platz im Innenbereich. Planen Sie den Weg dorthin gleich mit ein, damit die Leitung nicht später quer über die Fläche geführt werden muss. Ein Leerrohr vom Technikplatz bis zur Grube ist dafür die einfachste Vorsorge.

Technische Daten AT32-System ST10/AMP8.1

BauartKomplettes Garten-/Landschaftslautsprecher-System (All-Terrain Series): Satelliten + Erdsubwoofer + Verstärker
TreiberAT32-Satelliten mit 3" (76 mm) Aluminium-Tieftöner + ST10-Erdsubwoofer mit 10" (254 mm) Aluminium-Chassis (Compression-Bandpass)
Hochtöner0,75" (19 mm) Aluminium-Kalottenhochtöner je Satellit
Frequenzgangca. 24 Hz – 20 kHz (±3 dB) · System: AT32-Satelliten 100 Hz – 20 kHz + ST10-Subwoofer 24 Hz – 140 Hz
BelastbarkeitAT32-Satelliten je 25–50 W; ST10-Subwoofer über Systemverstärker
Impedanz4 Ω oder 70 V
WirkungsgradAT32 87 dB / ST10 88 dB (2,83 V / 1 m)
EinbautiefeST10-Subwoofer zur Direktvergrabung im Erdreich
AbmessungenST10-Subwoofer ca. 283 × 365 × 470 mm; AT32-Satelliten je ca. 99 × 99 × 178 mm
Gitter und OberflächeAluminium; Satelliten in 16 Standardfarben + Sonderfarben
Besonderheitenkompaktes AT-System mit mehr Tiefgang: mehrere AT32-Satelliten + ein ST10-Erdsubwoofer (bis ca. 24 Hz) + Verstärker AMP8.1 (einzonig, eine Zone); Subwoofer unsichtbar im Boden mit gehaubtem Port
Standardfarben
  • Farbmuster Gloss BlackGloss Black00100
  • Farbmuster Satin BlackSatin Black00101
  • Farbmuster Textured BlackTextured Black00102
  • Farbmuster Matte BlackMatte Black00103
  • Farbmuster Black GraniteBlack Granite00104
  • Farbmuster Textured BronzeTextured Bronze00111
  • Farbmuster Satin BronzeSatin Bronze00110
  • Farbmuster TaupeTaupe00122
  • Farbmuster Matte GrayMatte Gray00112
  • Farbmuster Hunter GreenHunter Green00107
  • Farbmuster VerdeVerde00108
  • Farbmuster Light GrayLight Gray00120
  • Farbmuster Light KhakiLight Khaki00121
  • Farbmuster Gloss WhiteGloss White00105
  • Farbmuster Brilliant WhiteBrilliant White00119
  • Farbmuster SandstoneSandstone00109

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