James Loudspeaker AT42-System ST10/AMP8.1 – der Garten von heute ist nicht der von übermorgen
James Loudspeaker · All-Terrain Serie

James Loudspeaker AT42-System ST10/AMP8.1 – der Garten von heute ist nicht der von übermorgen

Ein Subwoofer, der im Boden sitzt, bedeutet zunächst eines: Es muss gegraben werden. Genau deshalb fällt diese Entscheidung am besten dann, wenn der Garten ohnehin angefasst wird – bei der Neuanlage, beim Verlegen der Bewässerung, beim Bau der Terrasse. Das James Loudspeaker AT42-System ST10/AMP8.1 ist darauf ausgelegt. Zum Set gehören mehrere 4-Zoll-Satelliten AT42, ein zur Direktvergrabung bestimmter 10-Zoll-Subwoofer ST10 und der einzonige Systemverstärker AMP8.1. Ist das Erdgehäuse einmal gesetzt und die Leitung verlegt, sehen Sie davon nichts mehr; an der Oberfläche bleiben allein die kleinen Satelliten. Diese liefern mit ihrem 4-Zoll-Aluminiumtieftöner und dem 0,75-Zoll-Hochtöner einen breit gestreuten Klang für Terrassen und mittlere Sitzgruppen, während der ST10 den Tiefbass bis rund 24 Hertz ergänzt. Den Standort des Erdgehäuses sollten Sie sorgfältig wählen – nachträglich verschiebt man ihn nicht. Wer später erweitert, kommt bei den Satelliten leichter voran als beim Erdgehäuse. Gefragt ist es auf mittleren Flächen.

Bepflanzung verändert, was ein Lautsprecher erreicht

Pflanzen sind akustisch nicht neutral. Eine dichte, belaubte Hecke bremst hohe Frequenzen spürbar, während der Grundton weitgehend hindurchgeht; ein Lautsprecher, der heute frei zur Sitzgruppe strahlt, klingt hinter einer ausgewachsenen Hecke deutlich dumpfer. Umgekehrt öffnet sich im Winter alles wieder, wenn das Laub gefallen ist, sodass dieselbe Anlage zu zwei Jahreszeiten unterschiedlich wirkt. Auch Wachstumshöhe spielt eine Rolle: Ein Satellit, der bei der Pflanzung frei stand, kann nach drei Jahren im Inneren eines Strauchs sitzen, und dann hört man ihn kaum noch. Für die Planung folgt daraus zweierlei. Erstens sollte man Positionen wählen, die auch bei ausgewachsener Bepflanzung noch frei zur Fläche zeigen, also eher an Beetkanten als mitten hinein. Zweitens lohnt es sich, mit versetzbaren Lautsprechern zu arbeiten statt mit fest verbauten Lösungen. Genau das leisten die AT42-Satelliten: Sie sind über Erdspieß oder Aufbaubefestigung montierbar und lassen sich verschieben, wenn der Garten sich verändert hat, ohne dass etwas rückgebaut werden müsste. Ein Garten, der sich verändert, verträgt sich schlecht mit einer Anlage, die endgültig festgelegt ist. Beweglichkeit an der Oberfläche ist deshalb kein Behelf, sondern eine bewusste Entscheidung.

Neu angelegte Gärten und Grundstücke im Umbau

Dieses System eignet sich besonders für Situationen, in denen der Garten noch nicht fertig ist. Ein Neubau mit frisch angelegtem Rasen und jungen Pflanzen. Ein Grundstück, das in Etappen umgestaltet wird, weil nicht alles auf einmal entstehen soll. Ein Hausgarten, in dem sich mit den Kindern auch die Nutzung ändert, vom Spielrasen zum Sitzplatz. Die 4-Zoll-Satelliten sind für solche Fälle die vernünftige Mitte: Sie liefern genug Substanz für Terrassen und mittlere Sitzgruppen, ohne so groß zu bauen wie der größte Satellit der Reihe. Nach unten hin lassen sie genau den Bereich offen, den der vergrabene Subwoofer ausfüllt. Der ST10 ist der Teil, den man nicht mehr verschiebt, weshalb seine Position die wichtigste Entscheidung des ganzen Aufbaus ist. Wählen Sie dafür eine Stelle, die auch in zehn Jahren noch ein Beet sein wird, und nicht die Fläche, auf der später vielleicht ein Anbau oder ein Gartenhaus stehen soll. Der einzonige AMP8.1 regelt Satelliten und Subwoofer gemeinsam über eine Quelle und eine Lautstärke. Das genügt, solange der Garten als ein zusammenhängender Bereich genutzt wird, und hält die Bedienung im Alltag einfach. Gerade in einem Garten, der sich noch entwickelt, ist eine überschaubare Anlage der bessere Ausgangspunkt.

Vier-Zoll-Satelliten über einem vergrabenen Zehnzöller

Die Aufgabenteilung im Set ist klar. Jeder AT42-Satellit trägt einen 4-Zoll-Aluminiumtieftöner mit hoher Auslenkung und eine 0,75-Zoll-Aluminium-Kalotte, ist mit 25 bis 100 Watt belastbar und erreicht 89 Dezibel Wirkungsgrad. Weil kleinere Membranen breiter streuen, verteilt sich der Klang gleichmäßig über einen Sitzbereich, statt nur auf der Achse zu stimmen. Darunter arbeitet der ST10 mit einem 10-Zoll-Aluminium-Chassis in Compression-Bandpass-Bauweise; das Gehäuse liegt vollständig im Erdreich, und nur der Port tritt an der Oberfläche aus. Bis rund 24 Hertz hinab liefert er ein Fundament, das die kleinen Satelliten allein nicht erzeugen können. Zusammen bleibt kein hörbarer Bereich unbesetzt – vom Grollen im Boden bis zum letzten Detail einer angeschlagenen Saite. Der AMP8.1 betreibt alles als eine gemeinsame Zone, was für einen Garten mit einem zusammenhängenden Aufenthaltsbereich genügt. Wer später zwei getrennt regelbare Bereiche möchte, findet in der Reihe eine Ausführung mit zweizonigem Verstärker. Die Satelliten und der Subwoofer bleiben dabei dieselben, sodass sich diese Entscheidung ausschließlich am Verstärker festmacht und später nachgeholt werden kann.

Positionen prüfen, wenn der Garten gewachsen ist

Planen Sie eine Nachkontrolle ein, so wie Sie einen Baum nach ein paar Jahren auslichten. Gehen Sie die Fläche im Sommer ab, wenn alles voll belaubt ist, und hören Sie an jedem Sitzplatz. Fällt ein Bereich merklich dumpfer aus als die anderen, steckt meist ein Satellit inzwischen im Grün und muss ein Stück nach vorn versetzt werden. Das ist bei Erdspießmontage eine Sache von Minuten, sofern Sie beim Verlegen etwas Kabelreserve gelassen haben. Legen Sie deshalb an jedem Hörplatz eine Schlaufe im Erdrohr an, die einen halben Meter Spielraum lässt. Wenn Sie ohnehin neu bepflanzen, denken Sie die Positionen gleich mit und halten Sie den Bereich unmittelbar vor einem Satelliten frei. Die Stelle des ST10 markieren Sie am besten dauerhaft mit zwei Maßen von festen Punkten aus, damit spätere Erdarbeiten ihn nicht treffen. Und prüfen Sie einmal jährlich, ob der Port an der Oberfläche frei von Laub und Erde ist, weil er sonst mit der Zeit zuwächst. Zwei Minuten mit der Hand genügen, und der Subwoofer arbeitet weiter, als wäre er neu eingebaut. Diese kleine Gewohnheit ist bei einem vergrabenen Lautsprecher die gesamte Wartung.

Technische Daten AT42-System ST10/AMP8.1

BauartKomplettes Garten-/Landschaftslautsprecher-System (All-Terrain Series): Satelliten + Erdsubwoofer + Verstärker
TreiberAT42-Satelliten mit 4" (101 mm) Aluminium-Tieftöner + ST10-Erdsubwoofer mit 10" (254 mm) Aluminium-Chassis (Compression-Bandpass)
Hochtöner0,75" (19 mm) Aluminium-Kalottenhochtöner je Satellit
Frequenzgangca. 24 Hz – 24 kHz (±3 dB) · System: AT42-Satelliten 80 Hz – 24 kHz + ST10-Subwoofer 24 Hz – 140 Hz
BelastbarkeitAT42-Satelliten je 25–100 W; ST10-Subwoofer über Systemverstärker
Impedanz4 Ω / 70 V (je nach Auslegung, über Systemverstärker)
WirkungsgradAT42 89 dB / ST10 88 dB (2,83 V / 1 m)
EinbautiefeST10-Subwoofer zur Direktvergrabung im Erdreich
AbmessungenST10-Subwoofer ca. 283 × 365 × 470 mm; AT42-Satelliten je ca. 121 × 121 × 200 mm
Gitter und OberflächeAluminium; Satelliten in 16 Standardfarben + Sonderfarben
Besonderheitenausgewogenes AT-System für mittlere Flächen: mehrere AT42-Satelliten + ein ST10-Erdsubwoofer + Verstärker AMP8.1 (einzonig, eine Zone); Subwoofer unsichtbar im Boden
Standardfarben
  • Farbmuster Gloss BlackGloss Black00100
  • Farbmuster Satin BlackSatin Black00101
  • Farbmuster Textured BlackTextured Black00102
  • Farbmuster Matte BlackMatte Black00103
  • Farbmuster Black GraniteBlack Granite00104
  • Farbmuster Textured BronzeTextured Bronze00111
  • Farbmuster Satin BronzeSatin Bronze00110
  • Farbmuster TaupeTaupe00122
  • Farbmuster Matte GrayMatte Gray00112
  • Farbmuster Hunter GreenHunter Green00107
  • Farbmuster VerdeVerde00108
  • Farbmuster Light GrayLight Gray00120
  • Farbmuster Light KhakiLight Khaki00121
  • Farbmuster Gloss WhiteGloss White00105
  • Farbmuster Brilliant WhiteBrilliant White00119
  • Farbmuster SandstoneSandstone00109

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