James Loudspeaker AT42-System ST10/AMP8.2 – wenn im selben Garten zwei Dinge gleichzeitig laufen
Zwischen der einzonigen und der zweizonigen Ausführung dieses Gartensystems liegt genau ein Bauteil: der Verstärker. Lautsprecher, Erdsubwoofer und deren Positionen bleiben dieselben. Das James Loudspeaker AT42-System ST10/AMP8.2 kombiniert mehrere 4-Zoll-Satelliten AT42 und einen vergrabenen 10-Zoll-Subwoofer ST10 mit dem zweizonigen AMP8.2, der zwei Bereiche mit eigener Quelle und eigener Lautstärke versorgt. Für Ihre Planung ist das eine angenehme Ausgangslage. Denn die Frage nach der Zahl der Bereiche lässt sich unabhängig von der Frage nach den Lautsprechern beantworten und muss nicht zuerst entschieden werden. Die Satelliten streuen mit ihrem 4-Zoll-Aluminiumtieftöner und dem 0,75-Zoll-Hochtöner breit über Terrassen und Sitzgruppen. Der ST10 ergänzt den Tiefbass bis rund 24 Hertz aus dem Erdreich, und beide Bereiche greifen auf dasselbe Fundament zu. Gefertigt ist alles aus Aluminium für den Dauerbetrieb im Freien. Gefragt ist es in Gärten mit zwei Bereichen, die getrennt geregelt werden sollen.
Zwei Zonen sind vor allem eine soziale Lösung
Die Aufteilung in zwei Bereiche wird gern technisch begründet, aber ihr eigentlicher Nutzen ist ein anderer: Sie erspart Absprachen. Wer am Esstisch ein Gespräch führen möchte, braucht Musik, die leise genug bleibt, um nicht dagegen ansprechen zu müssen. Wer am selben Nachmittag am Wasser liegt oder grillt, hätte gern etwas mehr. Mit einer einzigen Lautstärke für den gesamten Garten muss sich immer jemand fügen. In der Praxis endet das damit, dass die Musik entweder ganz ausbleibt oder dauerhaft als störend empfunden wird. Zwei getrennte Zonen nehmen diese Entscheidung heraus. Jeder Bereich bekommt seine eigene Quelle und seine eigene Lautstärke, und beides lässt sich unabhängig ändern, ohne den anderen zu fragen. Genauso wichtig ist die Möglichkeit, eine Zone ganz stummzuschalten: Wenn abends nur noch die Terrasse genutzt wird, muss der hintere Gartenteil nicht mitlaufen. Das ist nicht nur angenehmer, sondern auch rücksichtsvoller gegenüber allem, was jenseits der Grundstücksgrenze liegt, weil nur dort Schall entsteht, wo tatsächlich jemand zuhört. Eine abgeschaltete Zone ist die wirksamste Rücksichtnahme, die eine Anlage überhaupt bieten kann, und sie erfordert weder Absprache noch Zurückhaltung bei der Lautstärke im genutzten Bereich.
Familien, gemischte Nutzung und gegliederte Grundstücke
Dieses System passt zu Haushalten, in denen der Garten von mehreren Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen genutzt wird. Eine Familie mit Kindern, bei der Spielbereich und Sitzplatz auseinanderliegen. Ein Grundstück mit Terrasse am Haus und einer zweiten Sitzgruppe weiter hinten. Ein Anwesen, auf dem regelmäßig Gäste bewirtet werden, während anderswo Ruhe herrschen soll. Die 4-Zoll-Satelliten sind dafür passend dimensioniert: voll genug für die mittelgroße Fläche, klein genug, um sie in beiden Zonen mehrfach zu setzen. Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens teilen sich beide Zonen den Subwoofer, denn der ST10 liegt an einer Stelle im Boden und versorgt beide Bereiche gemeinsam; eine getrennte Bassregelung ist damit nicht möglich. Zweitens lohnen sich zwei Zonen erst, wenn die Bereiche tatsächlich unabhängig genutzt werden. Wer den Garten immer als Ganzes nutzt, fährt mit der einzonigen Ausführung einfacher und ohne den zusätzlichen Planungsaufwand für getrennte Leitungen. Die Entscheidung sollte also nicht danach fallen, was mehr kann, sondern danach, wie der Garten tatsächlich genutzt wird. Ein ehrlicher Blick auf einen normalen Sommersamstag beantwortet diese Frage meist in zwei Minuten.
Zwei getrennte Wege für Mitten und Höhen, ein gemeinsamer Tiefton
Der Unterschied zur einzonigen Variante liegt allein im Verstärker. Der AMP8.2 stellt zwei voneinander unabhängige Kanäle bereit, an denen jeweils eine Gruppe von Satelliten hängt, und jede Gruppe lässt sich in Quelle und Lautstärke getrennt einstellen. Weil tiefe Töne im Freien kaum eine Richtung erkennen lassen, genügt für beide Bereiche ein gemeinsamer Subwoofer. Der ST10 arbeitet mit einem 10-Zoll-Aluminium-Chassis in Compression-Bandpass-Bauweise vollständig im Erdreich und reicht bis rund 24 Hertz hinab. Die AT42-Satelliten tragen je einen 4-Zoll-Aluminiumtieftöner mit weitem Hubweg und einen kleinen Aluminium-Hochtöner darüber. Nach unten hin endet ihre Arbeit bei 80 Hertz, alles darunter überlässt das System dem vergrabenen Subwoofer. Was am Ende zu hören ist, umfasst beide Enden des Hörbaren, ohne dass eine der beiden Zonen etwas vermissen ließe. Satelliten und Subwoofer sind aus wetterfestem Aluminium für den Dauerbetrieb im Freien gefertigt und werden mit dem Verstärker abgestimmt geliefert. Damit entfällt die Frage, ob Satelliten, Subwoofer und Verstärker in Pegel und Trennung zueinander passen. Übrig bleibt die Arbeit, die ohnehin vor Ort geleistet werden muss.
Zonengrenzen festlegen und Leitungen getrennt führen
Bei der Planung sollten Sie zuerst festlegen, wo die Grenze zwischen den Zonen verläuft. Orientieren Sie sich dabei an der tatsächlichen Nutzung, nicht an der Geometrie des Grundstücks: Die sinnvolle Trennung liegt meist zwischen Terrasse und hinterem Gartenteil oder zwischen Essplatz und Wasserbereich. Führen Sie danach für jede Zone eine eigene Leitung vom Verstärker aus. Das ist der Punkt, an dem sich die zweizonige Ausführung von der einzonigen unterscheidet, und er lässt sich nachträglich nur mit erneuten Erdarbeiten korrigieren. Legen Sie beide Leitungen in Erdrohre und beschriften Sie die Enden dauerhaft. Den Subwoofer platzieren Sie möglichst zwischen den Zonen, damit beide gleichmäßig versorgt werden. Für den Verstärker suchen Sie einen geschützten, belüfteten Platz im Innenbereich. Stellen Sie die Pegel zum Schluss so ein, dass beide Zonen bei gleicher Reglerstellung ähnlich laut sind. Sonst muss man sich bei jedem Wechsel neu orientieren, was den Vorteil zweier Zonen im Alltag wieder aufhebt. Diese Angleichung ist in zehn Minuten erledigt und bleibt danach jahrelang gültig.
Technische Daten AT42-System ST10/AMP8.2
| Bauart | Komplettes Garten-/Landschaftslautsprecher-System, zweizonig (All-Terrain Series): Satelliten + Erdsubwoofer + Verstärker |
|---|---|
| Treiber | AT42-Satelliten mit 4" (101 mm) Aluminium-Tieftöner + ST10-Erdsubwoofer mit 10" (254 mm) Aluminium-Chassis (Compression-Bandpass) |
| Hochtöner | 0,75" (19 mm) Aluminium-Kalottenhochtöner je Satellit |
| Frequenzgang | ca. 24 Hz – 24 kHz (±3 dB) · System: AT42-Satelliten 80 Hz – 24 kHz + ST10-Subwoofer 24 Hz – 140 Hz |
| Belastbarkeit | AT42-Satelliten je 25–100 W; ST10-Subwoofer über Systemverstärker |
| Impedanz | 4 Ω / 70 V (je nach Auslegung, über Systemverstärker) |
| Wirkungsgrad | AT42 89 dB / ST10 88 dB (2,83 V / 1 m) |
| Einbautiefe | ST10-Subwoofer zur Direktvergrabung im Erdreich |
| Abmessungen | ST10-Subwoofer ca. 283 × 365 × 470 mm; AT42-Satelliten je ca. 121 × 121 × 200 mm |
| Gitter und Oberfläche | Aluminium; Satelliten in 16 Standardfarben + Sonderfarben |
| Besonderheiten | zweizoniges AT-System: mehrere AT42-Satelliten + ein ST10-Erdsubwoofer + Verstärker AMP8.2 (zweizonig, zwei getrennt regelbare Zonen mit eigener Quelle/Lautstärke); für Gärten mit mehreren Aufenthaltsbereichen |
| Standardfarben |
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