Sonance SGS System 8.1 – das niederohmige Gartensystem für rund 325 Quadratmeter
Eine Gartenanlage aus einzelnen Bauteilen zusammenzustellen, verlangt eine Reihe von Entscheidungen: wie viele Lautsprecher, welcher Subwoofer, welcher Verstärker, und ob am Ende alles zueinander passt. Das Sonance SGS System 8.1 nimmt Ihnen diese Auswahl ab. Es kommt als fertiges Paket aus acht Satelliten und einem 10-Zoll-Subwoofer, das eine Fläche von rund 325 Quadratmetern gleichmäßig versorgt. Geliefert wird es aufeinander abgestimmt, ohne dass Sie Komponenten gegeneinander abwägen müssen. Die Satelliten stecken auf Erdspießen und lassen sich in Höhe und Winkel ausrichten, der Subwoofer liefert den Bass für beide Kanäle. Alle Teile sind nach IP66 wetterfest und bleiben im Winter draußen. Betrieben wird das System niederohmig an einem einzigen Verstärker, der etwa 100 bis 200 Watt je Kanal bereitstellen sollte. Wächst der Bedarf, lässt es sich auf sechzehn Lautsprecher und zwei Subwoofer erweitern. Damit ist die Grenze benannt: Wer sehr weitläufig plant, prüft die Verkabelung vorher. Gefragt ist es für einen Garten aus einer Hand.
Niederohmig statt Konstantspannung – was das für Sie bedeutet
In der Gartenbeschallung gibt es zwei Wege, viele Lautsprecher mit einem Verstärker zu verbinden. Der eine transformiert das Signal auf eine höhere Spannung und lässt alle Lautsprecher an einer durchlaufenden Leitung abgreifen; die Länge spielt dann kaum eine Rolle. Der andere ist der niederohmige Betrieb, wie Sie ihn aus dem Wohnzimmer kennen: Lautsprecher an Kabel, Kabel an Verstärker, fertig. Das SGS System geht diesen zweiten Weg, und das hat einen handfesten Vorteil. Sie brauchen keinen speziellen Verstärker, sondern können einen kräftigen Stereoverstärker Ihrer Wahl einsetzen. Er sollte rund 100 bis 200 Watt pro Kanal liefern und dabei auch eine schwerere Last sicher antreiben. Die Kehrseite betrifft die Kabel. Bei niedriger Spannung und hohem Strom verliert eine dünne, lange Leitung spürbar Energie, und das hören Sie als Pegelverlust am entferntesten Lautsprecher. Für Wege bis etwa zwanzig, dreißig Meter ist das mit ordentlichem Querschnitt kein Thema. Wer sechzig Meter bis ans hintere Grundstücksende überbrücken will, sollte den Querschnitt großzügig wählen oder gleich über eine Anlage mit durchlaufender Leitung nachdenken. Die Faustregel lautet: Je länger die Strecke, desto dicker das Kabel.
Große Rasenflächen, die mit der Anlage mitwachsen
Rund 325 Quadratmeter sind eine Hausnummer, mit der sich planen lässt. Zum Vergleich: Das entspricht etwa einer Rasenfläche von achtzehn mal achtzehn Metern, also einem großzügigen, aber nicht ungewöhnlichen Hausgarten. Acht Satelliten decken diese Fläche gleichmäßig ab, wenn Sie sie entlang der Ränder und an den Wegen verteilen, statt sie in eine Reihe zu stellen. Der Gewinn zeigt sich beim Herumgehen: Sie hören am Grill dasselbe wie am Tisch und dasselbe am hinteren Zaun, ohne dass irgendwo aufgedreht werden müsste. Besonders praktisch ist die Erweiterbarkeit. Das System nimmt bis zu sechzehn Lautsprecher und zwei Subwoofer auf, ohne dass Sie die Grundkonfiguration ersetzen müssten. Wenn also in drei Jahren hinten ein neuer Sitzplatz entsteht oder ein Pool dazukommt, hängen Sie weitere Satelliten an, statt neu zu planen. Für Gartenbereiche in der Gastronomie, kleine Hotelgärten oder Vereinsgelände ist das ein starkes Argument, weil dort die Nutzung selten von Anfang an feststeht. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie die Leerrohre beim ersten Verlegen bis in die noch ungenutzten Bereiche mitführen. Ein Rohr, das zunächst ins Leere läuft, erspart Ihnen später jede erneute Grabung.
Acht Satelliten, ein 10-Zoll-Bass und der passende Verstärker
Zum Paket gehören acht Satelliten und ein 10-Zoll-Subwoofer, der den Bass für beide Kanäle gemeinsam übernimmt und dadurch kompakt bauen kann. Die Satelliten sitzen auf Erdspießen, die sich in Höhe und Winkel verstellen lassen. Sie können sie also im Frühjahr niedriger setzen und später mit dem Bewuchs mitwachsen lassen, sodass sie zwischen den Stauden bleiben. Alle Komponenten sind nach IP66 gegen Strahlwasser und Staub geschützt und für den ganzjährigen Verbleib im Freien gebaut. Der Verstärker ist nicht Teil des Pakets und will bewusst gewählt werden: Er muss acht Satelliten und einen Subwoofer gleichzeitig antreiben und darf dabei nicht in die Knie gehen, wenn ihm neun Lautsprecher zugleich Strom abverlangen. Ein knapp dimensionierter Verstärker ist hier die häufigste Fehlerquelle, weil es unter Last verzerrt, lange bevor der Pegel im Garten erreicht ist. Planen Sie außerdem die Kabelquerschnitte nach der tatsächlichen Streckenlänge, nicht nach Gefühl – eine Tabelle des Herstellers oder ein kurzes Gespräch mit dem Fachbetrieb erspart Ihnen spätere Enttäuschungen. Faustregel: lieber einen Querschnitt größer als einen zu klein, denn nachträglich tauschen lässt sich ein eingezogenes Kabel nur mit Leerrohr.
Wo dieses System nicht die richtige Wahl ist
Das SGS ist ein gutes Paket, aber nicht für jede Situation. Wenn Ihr Grundstück sehr weitläufig ist und die entferntesten Lautsprecher fünfzig Meter und mehr vom Verstärker entfernt stehen, arbeiten Sie gegen die Physik der niederohmigen Verkabelung an. Dann sind die Landscape-Systeme mit durchlaufender Leitung die saubere Lösung, weil die Entfernung dort schlicht keine Rolle spielt. Zweitens: Der Subwoofer dieses Systems wird nicht vergraben. Wer eine Fläche völlig frei von sichtbarer Technik halten möchte, findet in den Erdsubwoofern der Landscape-Reihe die konsequentere Antwort. Drittens sollten Sie ehrlich prüfen, ob Ihre Fläche die acht Satelliten überhaupt braucht. Auf einer typischen Terrasse mit hundert Quadratmetern ist ein kleineres Paket sinnvoller, und die überzähligen Lautsprecher bringen Ihnen keinen Klanggewinn, sondern nur mehr Gräben. Und schließlich gilt auch hier: Ein Gartensystem dieser Art ist auf gleichmäßige, angenehme Beschallung ausgelegt. Es trägt einen Sommerabend mit Gästen mühelos, aber es ist kein Ersatz für eine Anlage, die eine Tanzfläche im Freien beschallen soll. Wer das im Blick behält, bekommt ein System, das über viele Sommer unauffällig seinen Dienst tut.
Technische Daten SGS System 8.1
| Bauart | Komplettes Gartenlautsprechersystem (8 Satelliten + Subwoofer), niederohmig |
|---|---|
| Treiber | acht Satelliten mit 3,5" (98 mm) eloxiertem Aluminiumkonus und Santoprene-Sicke plus 0,75" (19 mm) Polyurethan-Kalotte; ein Erdsubwoofer mit 10" (254 mm) Doppelschwingspulen-Treiber, Polypropylen mit Santoprene-Sicke |
| Frequenzgang | ca. 35 Hz – 20 kHz (±3 dB) · System: Satelliten 80 Hz – 20 kHz + Subwoofer 35 Hz – 100 Hz |
| Belastbarkeit | Satellit 200 W max / 50 W min · Subwoofer 200 W |
| Impedanz | niederohmig (8 Ohm), stabiler Verstärker ca. 2 × 100–200 W empfohlen |
| Wirkungsgrad | Satellit 87 dB (2,83 V / 1 m) · Subwoofer 90 dB (2,83 V / 1 m) |
| Schutzart | IP66 (wetterfest, dauerhafter Außeneinsatz) |
| Besonderheiten | Konfiguration 8.1: acht Satelliten + ein 10-Zoll-Subwoofer, an einem Verstärker; Flächenabdeckung bis ca. 325 m²; erweiterbar auf 16 Lautsprecher und 2 Subwoofer |