Sonance PATIO System 4.1 – der überschaubare Einstieg für rund 100 Quadratmeter
Sonance · Landscape Serie (SLS)

Sonance PATIO System 4.1 – der überschaubare Einstieg für rund 100 Quadratmeter

Das Sonance PATIO System 4.1 ist der überschaubare Einstieg in die feste Außenbeschallung. Vier Satelliten und ein im Boden vergrabener Subwoofer decken zusammen rund 100 Quadratmeter ab – also genau die Größenordnung einer gut ausgestatteten Terrasse mit angrenzendem Sitzbereich. Die Satelliten stecken auf Erdspießen und werden um den Aufenthaltsbereich herum verteilt, statt ihn von einer Seite anzustrahlen. Dadurch hören alle am Tisch dasselbe, und niemand sitzt in der Achse eines Lautsprechers. Der Subwoofer verschwindet vollständig unter der Oberfläche und liefert das Fundament, das im Freien besonders fehlt, weil keine Wand den Tiefton zurückwirft. Alle Komponenten sind nach IP66 wetterfest und bleiben ganzjährig draußen. Reicht die Fläche später nicht mehr, lässt sich ein zweites Paket koppeln und der versorgte Bereich auf etwa 200 Quadratmeter verdoppeln. Für Dachterrassen und gepflasterte Innenhöfe scheidet es aus, weil der Subwoofer Erdreich braucht. Gefragt ist es auf kleinen Flächen bis etwa 93 Quadratmetern.

Vier Satelliten rund um den Platz, an dem Sie sitzen

Der Unterschied zwischen einer beschallten und einer angestrahlten Terrasse ist größer, als er klingt. Zwei Lautsprecher an der Hauswand richten sich auf den Sitzbereich; wer nahe dran sitzt, hat sie im Rücken oder direkt im Ohr, wer weiter weg sitzt, versteht nicht viel. Das PATIO 4.1 verteilt stattdessen vier Satelliten um den Aufenthaltsbereich herum. Jeder steht auf einem Erdspieß im Beet oder am Rand der Fläche und spielt leise in die Mitte. Für Sie heißt das: Am Tisch hört jeder Platz dasselbe, es gibt keinen Sitzplatz, den man meidet, und niemand muss beim Reden gegen die Musik anarbeiten. Weil vier Lautsprecher gemeinsam denselben Bereich leise versorgen, statt zwei laut, bleibt der Gesamtpegel niedrig. Sie hören die Musik, ohne dass sie das Gespräch dominiert, und die Nachbarschaft bekommt entsprechend wenig davon mit. Darunter liegt der vergrabene Subwoofer, der den Tiefton beisteuert. Erst diese Kombination lässt eine Terrasse im Freien so klingen, wie man es aus dem Wohnzimmer kennt, ohne dass irgendwo ein Lautsprecher ins Auge fällt. Vier Satelliten sind dafür die kleinste Zahl, mit der sich ein Sitzbereich wirklich umschließen lässt.

Grillen, Essen, Reden – ohne dass die Musik dazwischenfunkt

Die ehrlichste Prüfung einer Außenanlage ist ein normaler Abend. Sechs Leute am Tisch, jemand steht am Grill, es wird geredet, gelacht, dazwischen läuft Musik. Wenn Sie in dieser Situation lauter drehen müssen, damit die Musik noch da ist, und die Runde daraufhin lauter redet, stimmt etwas mit der Verteilung nicht. Vier verteilte Satelliten lösen das, weil jeder Zuhörer nah an einer Quelle sitzt. Die Musik bleibt leise und trotzdem präsent, das Gespräch bleibt entspannt. Beim Grill in der Ecke ist sie genauso da wie am Tisch. Und wenn die Runde später zusammenrückt und leiser wird, drehen Sie einfach herunter, ohne dass ein Bereich in Stille fällt. Für ruhige Nachmittage funktioniert dasselbe Prinzip umgekehrt: Sie liegen im Liegestuhl, die Musik läuft im Hintergrund, ohne dass ein Lautsprecher in Ihre Richtung strahlt. Diese Unaufdringlichkeit ist der eigentliche Gewinn einer verteilten Anlage. Sie merken sie vor allem daran, dass Sie über die Musik nicht mehr nachdenken müssen und den Regler den ganzen Abend nicht anfassen. Bei zwei gerichteten Lautsprechern an der Hauswand ist genau das erfahrungsgemäß nicht der Fall.

Was im Paket steckt und wie weit es reicht

Zum PATIO System 4.1 gehören vier Satelliten und ein Subwoofer für den senkrechten Erdeinbau. Die Angabe von rund 100 Quadratmetern ist dabei kein Werbewert, sondern eine brauchbare Planungsgröße: Sie entspricht ungefähr einer Fläche von zehn mal zehn Metern, also einer großen Terrasse mit angrenzendem Sitzplatz oder einem kompakten Gartenbereich. Die Satelliten stecken auf Erdspießen und lassen sich in Höhe und Winkel ausrichten, sodass Sie sie mit dem Bewuchs mitwachsen lassen können. Der Subwoofer wird senkrecht in eine Grube gesetzt und verfüllt, bis die Abdeckung bündig mit Rasen oder Beet abschließt. Sichtbar bleibt nur ein flaches Gitter, das sich mit Rindenmulch oder Kies weiter kaschieren lässt. Alle Teile sind nach IP66 gegen Strahlwasser und Staub geschützt und bleiben ganzjährig draußen – kein Einräumen im Herbst. Angetrieben wird das Ganze von einem passenden Verstärker, an dem Satelliten und Subwoofer gemeinsam hängen. Planen Sie den Kabelweg als Leerrohr, dann bleibt eine spätere Erweiterung eine Sache von Stunden statt von Tagen. Auch die Grube für den Subwoofer sollten Sie in derselben Phase ausheben lassen, in der ohnehin Erde bewegt wird.

Wann ein zweites Paket sinnvoller ist als lauter drehen

Die häufigste Fehlbedienung einer kleinen Außenanlage ist das Aufdrehen. Wenn der Garten größer ist als die versorgte Fläche, verlockt es, die Lautstärke so weit zu erhöhen, bis es auch hinten noch reicht. Das Ergebnis ist vorhersehbar: Auf der Terrasse wird es unangenehm, hinten bleibt es dünn, und die Nachbarschaft hört mit. Der richtige Weg ist ein zweites 4.1-System, mit dem sich der versorgte Bereich auf etwa 200 Quadratmeter verdoppeln lässt, ohne dass Sie am Vorhandenen etwas ändern müssten. Genauso ehrlich gehört gesagt, wofür dieses Paket nicht gedacht ist. Es beschallt keinen weitläufigen Park und keine Fläche mit mehreren getrennten Zonen – dafür gibt es die größeren Landscape-Konfigurationen mit acht Satelliten. Es ersetzt auch keine Anlage für Feiern mit Tanzfläche; vier kleine Satelliten liefern eine angenehme Grundstimmung, keinen Veranstaltungspegel. Und es setzt Erdreich für den Subwoofer voraus: Auf einer Dachterrasse oder im gepflasterten Innenhof brauchen Sie stattdessen einen aufstellbaren Subwoofer. Wer die Fläche realistisch einschätzt, bekommt hier ein sehr rundes Paket. Und wer unsicher ist, misst den Aufenthaltsbereich einmal aus, statt ihn zu schätzen – hundert Quadratmeter sind schneller erreicht, als man denkt.

Technische Daten PATIO System 4.1

BauartKompaktes Gartenlautsprechersystem (4 Satelliten + vergrabener Subwoofer)
TreiberSatellit: 3,5" (98 mm) eloxierter Aluminiumkonus mit Santoprene-Sicke; Subwoofer: 8" (203 mm) mit Doppelschwingspule, Polypropylen mit Santoprene-Sicke
Frequenzgang40 Hz – 20 kHz (±3 dB)
Belastbarkeit150 W (System) / 50 W min
Impedanz8 Ω nominal (Systemimpedanz)
WirkungsgradSatellit 85 dB (2,83 V / 1 m) · Subwoofer 89 dB (2,83 V / 1 m)
EinbautiefeSubwoofer senkrecht im Boden versenkt, Abdeckung bündig
SchutzartIP66 (wetterfest, dauerhafter Außeneinsatz)
BesonderheitenFlächenabdeckung bis ca. 93 m² (1.000 sq. ft.), abhängig vom Grundriss; innerhalb desselben Systems erweiterbar auf bis zu 8 Satelliten und 2 Subwoofer

Herstellerdokumente

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