Musik aus dem Beet, ohne dass Technik zu sehen wäre
Im Garten sind Lautsprecher ein gestalterisches Problem: Sie stehen auf der Terrasse herum, hängen an der Hauswand oder stecken als schwarze Zylinder im Beet. Der Sonance Rock 63 umgeht das, indem er wie ein Naturstein geformt und gefärbt ist. Zwischen Sträuchern und Stauden platziert, nimmt ihn niemand als Technik wahr – und nach einer Saison Bewuchs erst recht nicht. Klanglich ist er ein vollwertiger Außenlautsprecher mit Sechseinhalb-Zoll-Konus, der auch gegen die offene Fläche ankommt. Alle Bauteile sind für den dauerhaften Einsatz im Freien ausgelegt, sodass er ganzjährig draußen bleiben kann. Für die Verteilung gilt eine einfache Regel: lieber mehrere Positionen mit wenig Pegel als wenige laute an der Hauswand. Die Leitung dorthin gehört in ein Leerrohr, damit sie beim Umgraben unbeschadet bleibt. Mit 279,4 mal 266,7 mal 355,6 Millimetern hat das Gehäuse die Größe eines mittleren Findlings. Gefragt ist er, wo nichts nach Technik aussehen darf: Beetrand, Kiesfläche, Böschung.
Warum Lautsprecher im Garten stören
Ein Garten ist gestaltet: Pflanzen, Wege, Beleuchtung, Möbel – alles ist aufeinander abgestimmt. Ein schwarzer Lautsprecher auf einem Spieß oder eine Box an der Hauswand passt in dieses Bild selten hinein. Und weil sie meist gut sichtbar platziert werden müssen, um zu wirken, lassen sie sich auch nicht verstecken. Genau daran scheitern viele Gartenbeschallungen: Nicht am Klang, sondern daran, dass niemand die Technik sehen möchte, und deshalb wird sie nach ein paar Jahren wieder abgebaut. Ein Lautsprecher in Steinform löst dieses Problem auf die einfachste denkbare Weise. Er wird zwischen Pflanzen gestellt und geht dort optisch unter – ein Findling im Beet fällt niemandem auf, weil Steine in einem Garten selbstverständlich sind. Nach einer Saison, wenn die Bepflanzung gewachsen ist, verschwindet er noch weiter, ohne dass Sie etwas tun müssten. Für die Platzierung folgt daraus eine ungewohnte Freiheit: Sie dürfen den Lautsprecher dorthin stellen, wo er akustisch sinnvoll ist, statt dorthin, wo er am wenigsten stört. In einem Garten ist das ein erheblicher Unterschied, weil die beste Position für den Klang selten die unauffälligste ist. Zu bedenken bleibt allein die Leitung, die bis zu dieser Stelle reichen muss.
Draußen braucht Musik mehr Substanz
Wer zum ersten Mal Musik im Garten hört, ist meist überrascht, wie viel verlorengeht. Drinnen wird Schall von Wänden, Decke und Boden zurückgeworfen und unterstützt die Wiedergabe – der Raum arbeitet gewissermaßen mit. Draußen fehlt das vollständig: Es gibt nichts, was etwas zurückgibt, und der Schall verläuft sich in alle Richtungen. Musik verliert dadurch an Fundament, und was drinnen kraftvoll klingt, wirkt im Garten dünn. Deshalb ist ein Außenlautsprecher kein Innenmodell im wetterfesten Gehäuse, sondern anders ausgelegt. Der Sechseinhalb-Zoll-Konus dieses Modells liefert entsprechend mehr Substanz, als seine Größe vermuten lässt. Hinzu kommt eine praktische Empfehlung: Mehrere kleinere Lautsprecher, im Garten verteilt, klingen besser als zwei laute an der Hauswand – und die Nachbarn hören weniger, weil niemand aufdrehen muss. Entsprechend sollte auch der Verstärker mehr Reserve mitbringen als für einen Innenraum. Ehrlich bleiben sollte man bei der Erwartung an den Tiefton: Ein Sechseinhalb-Zöller liefert Grundton und Substanz, aber keinen Bass, den man körperlich spürt. Wer den möchte, ergänzt einen eigenen Außensubwoofer, der den Bereich darunter übernimmt und die Satelliten zugleich entlastet. Für Musik im Hintergrund, für einen Abend auf der Terrasse und für Gespräche mit Begleitung reicht dieses Modell dagegen vollständig aus.
Gebaut für Frost, Sonne und Rasenmäher
Ein Lautsprecher, der ganzjährig im Beet steht, muss einiges aushalten: Regen, Frost, direkte Sonne, Bewässerung und den ständigen Wechsel zwischen Feuchtigkeit und Trockenheit. Alle Bauteile sind darauf ausgelegt – Membran, Sicke, Gehäuse und Anschlüsse. Das Gehäuse selbst ist zudem robust genug, um dem Alltag im Garten standzuhalten; ein Rasenmäher, der daran vorbeikommt, oder ein Laubbläser richten nichts aus. Für Sie heißt das: kein Einlagern im Herbst, kein Aufbauen im Frühjahr. Der Lautsprecher bleibt, wo er steht, und funktioniert im fünften Jahr wie im ersten. Zu bedenken ist lediglich die Anschlussstelle: Sie sollte so ausgeführt werden, dass kein Wasser stehen bleibt, und die Leitung gehört in ein Leerrohr, damit sie beim Umgraben nicht beschädigt wird. Wer beides beachtet, hat über Jahre keine Arbeit mit der Anlage. Ein zweiter Punkt betrifft den Standort selbst: Eine Mulde, in der nach Regen Wasser stehen bleibt, ist ungünstig, ebenso eine Stelle, an der Erde dauerhaft am Gehäuse anliegt. Ein leicht erhöhter, gut abtrocknender Platz zwischen Stauden ist die bessere Wahl und ändert an der Optik nichts. Angeboten wird das Gehäuse in Braun und in Granit, sodass sich die Farbe an die vorhandenen Steine im Garten anpassen lässt.
Was die Gartenplanung mitbringen muss
Der aufwendigste Teil einer Gartenbeschallung ist nicht der Lautsprecher, sondern die Leitung dorthin. Sie muss vom Haus bis zur Position im Beet führen, und das bedeutet in aller Regel Erdarbeiten. Wer den Garten ohnehin anlegt oder umgestaltet, sollte deshalb großzügig Leerrohre mitverlegen – auch zu Stellen, bei denen er noch unentschlossen ist. Ein ungenutztes Leerrohr stört niemanden, ein fehlendes bedeutet später, den Rasen wieder zu öffnen. Achten Sie außerdem darauf, dass das Kabel für den Außenbereich und die Verlegung im Erdreich geeignet ist. Bei der Positionierung gilt: Verteilen Sie lieber mehr Lautsprecher mit weniger Pegel, als wenige laute zu setzen. Ihr Fachbetrieb geht die Standorte gemeinsam mit Ihnen durch – am besten bevor die Bepflanzung steht. Ein letzter Hinweis betrifft die Reihenfolge: Legen Sie die Standorte fest, bevor die Bepflanzung steht. Nachträglich zwischen ausgewachsenen Stauden zu graben ist mühsam, und die Pflanzen nehmen es übel. Wer beides zusammen plant, bekommt einen Garten, in dem Musik überall vorhanden ist.
Technische Daten Rock 63
| Bauart | Getarnter Outdoor-Lautsprecher in Steinform (6,5") |
|---|---|
| Treiber | 6,5" (165 mm) Polypropylen-Konus mit Santoprene-Sicke |
| Hochtöner | 1" (25 mm) Polyurethan-Kalotte, ferrofluidgekühlt |
| Frequenzgang | 50 Hz – 20 kHz (±3 dB) |
| Belastbarkeit | 100 W max / 5 W min |
| Impedanz | 8 Ω nominal |
| Wirkungsgrad | 89 dB (2,83 V / 1 m) |
| Abmessungen | 279,4 × 266,7 × 355,6 mm |
| Gitter und Oberfläche | Steinform-Gehäuse, Braun oder Granit |
| Schutzart | IPX4 |
| Temperaturbereich | witterungs- und UV-fest |
| Besonderheiten | Als Kunststein getarntes Gehäuse zur unsichtbaren Gartenbeschallung |