Rock 63
Getarnter Outdoor-Lautsprecher in Steinform (6,5")
Ein Steinlautsprecher ist dann richtig, wenn Sie Musik im Garten wollen und nichts sehen möchten, was nach Technik aussieht. Er liegt im Beet, am Wegrand oder unter einem Strauch und wirkt dort wie ein Findling. Anders als ein Modell an der Hauswand strahlt er von der Stelle ab, an der Sie sitzen, und nicht quer über den Rasen. Das verändert den Klang mehr als jede Leistungsangabe: Mehrere leise Lautsprecher in der Fläche tragen weiter als ein lauter an der Fassade, und die Nachbarschaft hört weniger davon. Die Rock Serie bietet dafür zwei Größen, 6,5 Zoll und 8 Zoll, und dazu einen Subwoofer zum Aufstellen, der ebenfalls als Stein geformt ist. Alle sind nach IPX4 gegen Regen und Spritzwasser geschützt, witterungs- und UV-fest ausgeführt und in Braun oder Granit zu haben, sodass sie zu Rindenmulch, Kies oder Naturstein passen. Was die Reihe nicht ist: eine Lösung für den Balkon oder für eine Wand, vor der kein Beet liegt. Dort führt der Weg zu einem Aufbaumodell für die Fassade. Und sie ist keine Anlage für eine Fläche, auf der getanzt wird; dafür sind Pegel und Bauform nicht gedacht. Wer das vorher weiß, erwartet das Richtige und ist mit dem Ergebnis am Ende zufrieden.
Die kleinere Ausführung überträgt von 50 Hertz bis 20 Kilohertz, verträgt 100 Watt und erreicht 89 Dezibel. Sie genügt für eine Terrasse, eine Sitzgruppe oder einen Weg, wenn Sie zwei bis vier Stellen verteilen und jede nicht weiter als etwa sechs Meter vom Zuhörer entfernt liegt. Die größere Ausführung reicht mit 40 Hertz tiefer hinab, nimmt 150 Watt und liefert 90 Dezibel; sie trägt über weitere Abstände und bleibt dabei gelassener. Beide tragen denselben Polypropylen-Konus mit Santoprene-Sicke und dieselbe ferrofluidgekühlte Kalotte aus Polyurethan, der Unterschied liegt in der Membranfläche. Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Zahl: Im Freien fehlt jede Wand, die den Schall zurückwirft, und die Fläche schluckt, was nicht direkt beim Zuhörer ankommt. Vier kleine Steine in gleichmäßigem Abstand klingen deshalb ruhiger und gleichmäßiger als zwei große an den Enden. Rechnen Sie außerdem mit dem Platz: Die kompakte Bauform misst 279,4 mal 266,7 mal 355,6 Millimeter, die große 371,48 mal 361,95 mal 450,85 Millimeter. In einem jungen Beet wirkt das größere Modell zunächst wie ein Fremdkörper und wächst erst nach ein bis zwei Sommern ein. Lassen Sie sich die Verteilung deshalb im Grundriss zeigen, bevor über Größen gesprochen wird.
Wenn Musik im Garten dünn klingt, fehlt fast immer der Bass. Tiefe Töne brauchen Membranfläche, und die hat ein getarnter Vollbereichslautsprecher nur begrenzt. Der Subwoofer der Reihe schließt diese Lücke: Ein 10-Zoll-Konus mit Doppelschwingspule und Gummisicke arbeitet von 35 bis rund 150 Hertz und verträgt 150 Watt. Er wird aufgestellt, nicht eingegraben, und sieht wie ein größerer Findling aus; mit 594 mal 429 mal 365 Millimetern braucht er einen Platz, der nicht mitten im Weg liegt. Eine Hecke, eine Stufe oder eine Beetkante nimmt ihn gut auf. Für den Klang gilt eine einfache Regel: Tiefe Töne lassen sich schlechter orten als hohe, deshalb darf er abseits stehen, solange nichts die Abstrahlung verdeckt. Dicht an einer Mauer wird der Bass kräftiger, mitten auf dem Rasen bleibt er dünner. Er arbeitet passiv an nominal 8 Ohm und braucht einen Verstärkerkanal mit Tiefpass, der die Trennung zu den kleineren Modellen vorgibt. Ein Hinweis zur Erwartung: Ein getarnter Subwoofer im Freien liefert ein spürbares Fundament, aber nicht den Druck, den dasselbe Modell in einem geschlossenen Raum erzeugen würde. Fragen Sie im Zweifel nach einer Vorführung unter freiem Himmel.
Vier Fragen entscheiden darüber, ob die Anlage später überzeugt. Erstens die Zahl der Stellen: Lassen Sie sich die Verteilung im Grundriss zeigen, statt die Leistung zu vergleichen. Zweitens die Zuleitung: Jede Stelle braucht ein Kabel im Erdreich. Es gehört vor die Bepflanzung und vor die Pflasterung, geschützt im Rohr und mit etwas Reserve, damit sich ein Stein später noch versetzen lässt. Drittens der Verstärker: Alle Modelle sind passiv, es braucht also eine Endstufe, die mehrere Stellen an 8 Ohm dauerhaft trägt, und für den Subwoofer einen eigenen Kanal mit Tiefpass. Viertens der Farbton: Braun passt zu Rindenmulch und Rinde, Granit zu Kies, Schotter und Naturstein; sehen Sie beide Muster neben der tatsächlichen Umgebung an, bevor Sie sich entscheiden. Dazu zwei Grenzen, die zur Erwartung gehören. Die Schutzart IPX4 steht für Regen und Spritzwasser, nicht für dauerhaft stehendes Wasser; eine Mulde, in der sich eine Pfütze hält, ist der falsche Platz. Und ein Stein lässt sich zwar versetzen, eine Zuleitung nicht beliebig verlängern. Wer beides früh festlegt, hat später nur noch zu hören. Dann bleibt vom ganzen Vorhaben der erste Abend mit Musik im Garten in Erinnerung.