Mehr Fundament für Flächen, auf denen kleine Lautsprecher untergehen
Je größer ein Garten, desto deutlicher zeigt sich das Grundproblem der Beschallung im Freien: Es gibt keine Wände, die den Schall zurückwerfen, und die Fläche schluckt alles. Der Sonance Rock 83 begegnet dem mit einem Acht-Zoll-Konus, der erheblich mehr Luft bewegt als das kleinere Modell der Serie. Damit trägt er über größere Distanzen und liefert das Fundament, das weitläufige Flächen verlangen. Optisch bleibt er ein Findling: geformt und gefärbt wie ein Naturstein, verschwindet er zwischen Pflanzen. Alle Bauteile sind für den ganzjährigen Einsatz im Freien ausgelegt. Für die Verteilung gilt auch hier: lieber mehrere Positionen mit wenig Pegel als wenige laute. Die Leitung dorthin gehört in ein Leerrohr, damit sie beim Umgraben unbeschädigt bleibt. Mit 371,48 mal 361,95 mal 450,85 Millimetern hat das Gehäuse die Größe eines ansehnlichen Findlings und braucht entsprechend Platz im Beet. Angeboten wird das Gehäuse in Braun oder in Granit. Gefragt ist er auf größeren Flächen; dafür braucht er auch mehr Platz im Beet.
Größere Flächen verlangen größere Membranen
Im Garten gilt eine einfache Regel: Je weiter der Weg zum Zuhörer und je offener die Fläche, desto mehr Luft muss ein Lautsprecher bewegen, damit überhaupt noch etwas ankommt. Ein kleinerer Konus kann das nur begrenzt – er wird lauter, aber nicht voller, und Musik wirkt dann dünn und angestrengt. Der Acht-Zoll-Konus dieses Modells bewegt erheblich mehr Luft und liefert damit Substanz statt nur Pegel. Für Sie heißt das konkret: Eine Basslinie bleibt als Ton erkennbar, eine Männerstimme hat Körper, und Musik trägt über die Rasenfläche, statt nach wenigen Metern zu verschwinden. In einem weitläufigen Garten mit mehreren Sitzbereichen ist das der Unterschied zwischen einer Beschallung, die man wahrnimmt, und einer, die nur in unmittelbarer Nähe funktioniert. Entsprechend braucht auch der Verstärker Reserve. Nach unten reicht dieses Modell bis 40 Hertz und damit spürbar tiefer als der kleinere Findling der Serie. Ehrlich bleiben sollte man trotzdem bei der Erwartung: Das ist Grundton mit Substanz, aber kein Bass, den man körperlich spürt. Wer den möchte, ergänzt einen eigenen Außensubwoofer, der den Bereich darunter übernimmt und die übrigen Lautsprecher zugleich entlastet, sodass diese bei Stimmen sauberer bleiben.
Ein Stein, den niemand als Lautsprecher erkennt
Ein Garten ist gestaltet, und Technik passt in dieses Bild selten hinein. Ein schwarzer Lautsprecher auf einem Spieß fällt auf, eine Box an der Hauswand ebenso – und weil beide sichtbar platziert werden müssen, um zu wirken, lassen sie sich nicht verstecken. Ein Lautsprecher in Steinform umgeht das vollständig: Ein Findling zwischen Stauden fällt niemandem auf, weil Steine in einem Garten selbstverständlich sind. Bei diesem größeren Modell ist das besonders angenehm, denn ein Acht-Zoll-Lautsprecher in üblicher Bauform wäre ein sichtbarer Klotz. Nach einer Saison, wenn die Bepflanzung gewachsen ist, verschwindet er noch weiter, ohne dass Sie etwas tun müssten. Für die Platzierung heißt das: Sie können ihn dorthin stellen, wo er akustisch sinnvoll ist, statt dorthin, wo er am wenigsten stört. Zu bedenken bleibt allerdings die Größe: Mit 371,48 mal 361,95 mal 450,85 Millimetern braucht dieser Findling einen Platz, an dem er nicht wie hingestellt wirkt. Zwischen niedrigen Bodendeckern fällt er auf, in einer Staudenpflanzung oder an einem Gehölzrand dagegen nicht. Angeboten wird das Gehäuse in Braun und in Granit, sodass sich die Farbe an die im Garten vorhandenen Steine anpassen lässt.
Ganzjährig im Beet
Ein Lautsprecher, der dauerhaft im Garten steht, muss einiges aushalten: Regen, Frost, direkte Sonne, Bewässerung und den ständigen Wechsel zwischen Feuchtigkeit und Trockenheit. Alle Bauteile sind darauf ausgelegt – Membran, Sicke, Gehäuse und Anschlüsse. Das Gehäuse ist zudem robust genug für den Alltag im Garten; ein Rasenmäher, der daran vorbeikommt, oder ein Laubbläser richten nichts aus. Für Sie heißt das: kein Einlagern im Herbst, kein Aufbauen im Frühjahr, keine wiederkehrende Arbeit. Zu bedenken ist lediglich die Anschlussstelle, die so ausgeführt werden sollte, dass kein Wasser stehen bleibt, und die Leitung gehört in ein Leerrohr, damit sie beim Umgraben nicht beschädigt wird. Wer beides beachtet, hat über Jahre keine Arbeit mit der Anlage. Ein zweiter Punkt betrifft den Standort selbst: Eine Mulde, in der nach Regen Wasser stehen bleibt, ist ungünstig, ebenso eine Stelle, an der Erde dauerhaft am Gehäuse anliegt. Ein leicht erhöhter, gut abtrocknender Platz ist die bessere Wahl und ändert an der Optik nichts. Beides ist in wenigen Minuten erledigt und danach für die gesamte Nutzungsdauer abgehakt.
Leitungen gehören in die Gartenplanung
Der aufwendigste Teil einer Gartenbeschallung ist nicht der Lautsprecher, sondern die Leitung dorthin – sie muss vom Haus bis zur Position führen, und das bedeutet Erdarbeiten. Wer den Garten ohnehin anlegt oder umgestaltet, sollte deshalb großzügig Leerrohre mitverlegen, auch zu Stellen, bei denen er noch unentschlossen ist. Ein ungenutztes Leerrohr stört niemanden, ein fehlendes bedeutet später, den Rasen wieder zu öffnen. Achten Sie darauf, dass das Kabel für die Verlegung im Erdreich geeignet ist. Bei der Verteilung gilt auch für dieses größere Modell: Mehrere Lautsprecher mit moderatem Pegel klingen besser und stören die Nachbarn weniger als wenige laute. Ihr Fachbetrieb legt Zahl und Standorte anhand der Gartenfläche fest – am besten bevor die Bepflanzung steht. Bedenken Sie beim Standort außerdem die Größe dieses Modells: Ein Findling, der 450,85 Millimeter tief und 371,48 Millimeter breit ist, braucht einen Platz, an dem er selbstverständlich wirkt. Und den findet man leichter, solange das Beet noch auf dem Papier existiert. Wer Bepflanzung und Beschallung zusammen plant, spart sich das spätere Graben zwischen ausgewachsenen Stauden. Eine Arbeit, die niemand gern zweimal macht und die den Pflanzen ebenso wenig gefällt wie dem Rasen darüber.
Technische Daten Rock 83
| Bauart | Großer getarnter Outdoor-Lautsprecher in Steinform (8") |
|---|---|
| Treiber | 8" (203 mm) Polypropylen-Konus mit Santoprene-Sicke |
| Hochtöner | 1" (25 mm) Polyurethan-Kalotte, ferrofluidgekühlt |
| Frequenzgang | 40 Hz – 20 kHz (±3 dB) |
| Belastbarkeit | 150 W max / 5 W min |
| Impedanz | 8 Ω nominal |
| Wirkungsgrad | 90 dB (2,83 V / 1 m) |
| Abmessungen | 371,48 × 361,95 × 450,85 mm |
| Gitter und Oberfläche | Steinform-Gehäuse, Braun oder Granit |
| Schutzart | IPX4 |
| Temperaturbereich | witterungs- und UV-fest |
| Besonderheiten | Großes, als Findling getarntes Gehäuse mit mehr Pegel und Tiefgang als Rock 63 |