OMNI 89-4/70
Omnidirektionaler 360°-Landschaftslautsprecher (3-Wege, bi-ampfähig)
Bei Außenanlagen scheitert die Planung selten am Klang und häufig am Untergrund. Ein verteiltes Gartensystem setzt voraus, dass sich Erdspieße stecken und Gräben ziehen lassen. Auf einer Dachterrasse über einer Tiefgarage, in einem durchgehend gepflasterten Innenhof oder auf einem Eventdeck fällt beides weg. Die OMNI Series von James Loudspeaker hat für beide Fälle eine Antwort, und das ist der praktische Grund, sich mit ihr zu beschäftigen. Wo Erdreich vorhanden ist, wird der Lautsprecher über einen Erdspieß dezent zwischen der Bepflanzung verankert. Wo der Grund versiegelt ist, übernimmt die Planter-Variante mit dem Kürzel -P dieselbe Technik in einem bepflanzbaren Standgehäuse, das einfach aufgestellt wird. Sie müssen also nicht zwischen zwei verschiedenen Produktfamilien wählen, wenn ein Grundstück beides hat, etwa eine bepflanzte Fläche vorn und eine gepflasterte Terrasse hinten. Ein weiterer Vorteil ergibt sich fast nebenbei: Weil ein einzelner Rundstrahler mehrere verteilte Lautsprecher ersetzen kann, sinkt der Verkabelungsaufwand spürbar, was gerade dort zählt, wo sich ohnehin schlecht graben lässt. Auch die Planung wird übersichtlicher, weil weniger Positionen festzulegen und weniger Wege zu dokumentieren sind.
Omnidirektionaler 360°-Landschaftslautsprecher (3-Wege, bi-ampfähig)
Omnidirektionaler 360°-Landschaftslautsprecher mit integriertem Pflanzkübel (Planter, 3-Wege, bi-ampfähig)
Omnidirektionaler 360°-Landschaftslautsprecher (3-Wege, bi-ampfähig)
Omnidirektionaler 360°-Landschaftslautsprecher mit integriertem Pflanzkübel (Planter, 3-Wege, bi-ampfähig)
Omnidirektionaler 360°-Landschaftslautsprecher (3-Wege, bi-ampfähig)
Omnidirektionaler 360°-Landschaftslautsprecher mit integriertem Pflanzkübel (Planter, 3-Wege, bi-ampfähig)
Die Modelle unterscheiden sich vor allem in der Größe des nach unten strahlenden Tieftöners, und die Zahl im Namen benennt sie direkt. Das Acht-Zoll-Modell OMNI 89 ist der kompakte Einstieg für Terrassen, Reihenhausgärten und abgegrenzte Sitzbereiche; sein übertragener Bereich beginnt bei rund 33 Hertz. Das Zehn-Zoll-Modell OMNI 109 bedient mittlere Flächen und bringt mehr Reserve mit, wenn die Wege länger werden oder mehr Menschen zu versorgen sind. Das Zwölf-Zoll-Spitzenmodell OMNI 129 bewegt die größten Luftmengen, reicht am tiefsten hinab und ist die Wahl für repräsentative Großflächen. Alle Modelle sind dreiwegig und bi-ampfähig aufgebaut: Unter dem nach unten gerichteten Woofer sitzen vier koaxiale Vier-Zoll-Aluminiumtreiber mit integrierten Hochtönern. Als Orientierung für die Auswahl gilt der Abstand, nicht die Quadratmeterzahl. Fragen Sie sich, wie weit der entfernteste Sitzplatz vom geplanten Standort entfernt ist, und wählen Sie danach. Für eine langgestreckte Fläche sind zwei kleinere Lautsprecher fast immer besser als ein großer. Je nach Baugröße reicht der übertragene Bereich bis hinab zu rund zwanzig Hertz beim Zwölfzöller, was im Freien selten selbstverständlich ist.
Die zweite Entscheidung betrifft die elektrische Ausführung, und sie hängt an der Größe der Anlage. Die niederohmige Version arbeitet an vier Ohm und wird direkt an einer Endstufe betrieben; das ist der einfache Weg, wenn nur ein oder zwei Lautsprecher in überschaubarem Abstand versorgt werden. Der Zusatz /70 kennzeichnet dagegen die 70-Volt-Variante, die über einen Ringkerntransformator auch auf langen Leitungen einen sauberen Pegel hält. Ihr Vorteil zeigt sich, sobald mehrere Lautsprecher auf einer gemeinsamen Linie liegen sollen: Statt jeder Lautsprecher einzeln zur Technikzentrale zu führen, hängen alle an einem Strang, und der Pegel jedes Lautsprechers lässt sich über den Abgriff festlegen. Für weitläufige oder gewerbliche Anlagen ist das der übliche Weg, weil sich damit eine große Fläche mit überschaubarer Verkabelung erschließen lässt. Für Sie bedeutet die Wahl vor allem eines: Sie sollten früh wissen, wie viele Lautsprecher am Ende entstehen sollen, weil sich die Auslegung später nur mit Aufwand ändern lässt. Wer heute mit einem Lautsprecher beginnt, aber weiß, dass später zwei weitere dazukommen sollen, wählt besser gleich die 70-Volt-Ausführung und legt die Leitung entsprechend.
Im Freien entscheidet die Beständigkeit über die Lebensdauer, und hier ist die Reihe klar aufgestellt. Das gesamte Gehäuse besteht aus 5052-Marine-Aluminium und trägt die Schutzart IP66 gegen Staub und Strahlwasser. Für den Dauerbetrieb unter freiem Himmel ist es ausgelegt, also für Sonne, Frost und Salzluft über Jahre. Sechzehn Standardfarben und frei wählbare Sonderlackierungen sorgen dafür, dass sich die Korpusse in Beet, Belag oder Fassade einfügen, statt sich abzuheben. Gerade auf einer gestalteten Terrasse ist der Farbton oft die entscheidende Frage. Grenzen gibt es dennoch. In einem verwinkelten Garten mit Hecken, Mauern und Höhenunterschieden hilft ein einzelner Lautsprecher wenig, weil Hindernisse den Schall abschatten; dort sind mehrere kleine, verteilte Satelliten die bessere Lösung. Auf einer sehr kleinen Terrasse wiederum genügen zwei wetterfeste Aufbaulautsprecher an der Hauswand. Und wer im Freien echten Tiefbass für Filme oder Feste erwartet, sollte einen eigenen Subwoofer einplanen, denn auch das größte Modell arbeitet gegen die offene Fläche an. Innerhalb dieser Grenzen ist die Reihe eine ausgesprochen aufgeräumte Lösung für gehobene Außenflächen.