Sonance LS15T SUB – 15 Zoll Tiefbass, die früh in die Gartenplanung gehören
Sonance · Landscape Serie (SLS)

Sonance LS15T SUB – 15 Zoll Tiefbass, die früh in die Gartenplanung gehören

Marke: Sonance Serie: Landscape Serie (SLS) Bauform: Erdsubwoofer

Der Sonance LS15T SUB ist der größte vergrabene Subwoofer der Landscape-Reihe. Sein 15-Zoll-Chassis sitzt in einem Gehäuse von rund 54 Zentimetern Durchmesser und 85 Zentimetern Höhe, das senkrecht ins Erdreich gesetzt wird. An der Oberfläche bleibt nur die Abdeckung, durch die der Bass austritt. Betrieben wird er wahlweise an acht Ohm oder über wählbare Abgriffe für 70 und 100 Volt. Damit bewegt er deutlich mehr Luft als das 12-Zoll-Modell und hält den Druck auch auf weiten, offenen Flächen, auf denen keine Wand mithilft. Angeschlossen wird er an dieselbe durchlaufende Leitung wie die Satelliten, sodass für den Bass kein eigener Kabelweg gegraben werden muss. Nach IP66 gegen Strahlwasser und Staub geschützt, verbleibt das Gehäuse dauerhaft im Erdreich. Wichtig ist der Zeitpunkt: Eine Grube dieser Größe gehört in die Phase der Erdarbeiten, nicht in den fertigen Garten. Wer früh ein Leerrohr legen lässt, schließt ihn später ohne Spatenstich an. Gefragt ist er für große Flächen; für eine mittlere Zone genügt der LS12T SUB.

Warum dieser Subwoofer in den Bauplan gehört

Es gibt Entscheidungen im Garten, die man später nachholen kann, und solche, die man besser gleich trifft. Ein LS15T gehört eindeutig zur zweiten Sorte. Sein Gehäuse ist mit rund 54 Zentimetern Durchmesser und 85 Zentimetern Höhe etwa so groß wie eine Regentonne, und die Grube dafür ist ungefähr einen Meter tief. Auf dem Grundstück wird beim Hausbau, bei der Anlage einer Terrasse oder beim Verlegen der Bewässerung ohnehin Erde bewegt. Solange das der Fall ist, ist dieser Aushub eine Sache von einer halben Stunde Baggerarbeit. Im fertigen, eingewachsenen Garten wird daraus ein Eingriff, der Bepflanzung zerstört, den Rasen für eine Saison zeichnet und deutlich mehr Handarbeit bedeutet. Dasselbe gilt für die Leitung dorthin. Deshalb der praktische Rat: Behandeln Sie die Gartenbeschallung wie die Außensteckdose oder die Bewässerung – als Teil der Infrastruktur, die vor der Bepflanzung entsteht. Sie müssen die Lautsprecher nicht sofort kaufen. Es genügt, die Grube zu planen, das Leerrohr zu legen und die Positionen in einem Bestandsplan festzuhalten. Alles Weitere lässt sich später ohne Spaten erledigen, und genau das ist der Unterschied zwischen einer eleganten und einer mühsamen Installation. Ein Bagger, der ohnehin auf dem Grundstück steht, erledigt in Minuten, was später einen ganzen Tag Handarbeit bedeutet.

Leerrohre legen, solange der Bagger noch da ist

Ein Leerrohr ist ein unscheinbares Bauteil, das über den Aufwand einer ganzen Anlage entscheidet. Legen Sie beim Erdaushub ein ausreichend dimensioniertes Rohr vom Technikraum oder Hausanschluss bis zur geplanten Subwooferposition und von dort weiter zu den Satelliten. Ziehen Sie einen Draht ein und markieren Sie beide Enden. Damit können Sie die eigentliche Leitung an einem trockenen Nachmittag einziehen, ohne dass irgendwo gegraben wird, und Sie können sie in zehn Jahren austauschen, wenn sich die Technik ändert. Führen Sie das Rohr großzügiger, als Sie aktuell brauchen: eine Abzweigung zum hinteren Gartenende, eine zur Garage, eine zum Poolbereich. Jede dieser Abzweigungen ist während der Erdarbeiten in fünf Minuten erledigt und später ein eigenes Projekt. Achten Sie außerdem darauf, die Trasse nicht auf gleicher Höhe mit Bewässerungsleitungen oder Starkstromkabeln zu führen. Halten Sie die Wege dokumentiert, denn der nächste Handwerker, der einen Pfosten setzt, wird es Ihnen danken. Wer so vorgeht, hat später beim Einbau des Subwoofers nur noch die Grube zu füllen und das Kabel anzuklemmen. Das ist Arbeit für einen Nachmittag statt für eine Woche.

Der Sprung auf fünfzehn Zoll und was er bringt

Im LS15T arbeitet ein 15-Zoll-Tieftöner, der noch einmal spürbar tiefer ansetzt als der Zwölfzöller und dafür auch entsprechend mehr Leistung aufnehmen darf. Der Sprung vom 12- auf das 15-Zoll-Chassis ist keine reine Zahlenspielerei: Eine größere Membran bewegt bei gleicher Auslenkung erheblich mehr Luft, und genau darauf kommt es im Freien an, wo keine reflektierende Fläche mithilft. Der tiefe Ansatz bei 20 Hertz ist ohne das entsprechend größere Gehäusevolumen physikalisch nicht zu haben – deshalb misst das Gehäuse 540 Millimeter im Durchmesser bei 853 Millimetern Höhe. Es ist für den senkrechten Erdeinbau konstruiert, nach IP66 gegen Strahlwasser und Staub geschützt und darf dauerhaft im Boden verbleiben. Angeschlossen wird der Subwoofer über wählbare Abgriffe an dieselbe durchlaufende 70- oder 100-Volt-Leitung wie die Satelliten. Über die Wahl des Abgriffs bestimmen Sie, wie kräftig er im Verhältnis zum Rest der Anlage arbeitet. Alternativ ist niederohmiger Betrieb an 8 Ohm möglich. In sehr großen Anlagen lassen sich auch zwei dieser Subwoofer an getrennten Stellen setzen, damit das Fundament über die ganze Fläche trägt. Sämtliche Bauteile sind für den ganzjährigen Verbleib im Erdreich gebaut und überstehen Frost, Nässe und die tägliche Bewässerung.

Wann der kleinere Bruder die klügere Wahl ist

Größer ist nicht automatisch besser, und beim LS15T lohnt eine nüchterne Abwägung. Auf einem normalen Hausgarten mit Terrasse und angrenzender Rasenfläche werden Sie diesen Subwoofer nie ausfahren. Sie hätten den doppelten Aushub, das doppelte Gewicht und trotzdem denselben Höreindruck wie mit dem 12-Zoll-Modell, weil die Reserve schlicht nicht abgerufen wird. Erst auf weitläufigen Flächen, bei mehreren getrennten Aufenthaltsbereichen oder bei Anlagen mit acht und mehr Satelliten zahlt sich das größere Chassis hörbar aus. Die zweite Überlegung betrifft den Untergrund. Ein Meter Aushub setzt voraus, dass dort auch ein Meter Erde ist. Wo Fels ansteht, Grundwasser hoch steht oder eine Tiefgarage darunterliegt, scheidet der Erdeinbau aus, und ein aufstellbarer Subwoofer ist die richtige Antwort. Drittens die Nachbarschaft: Ein 15-Zöller, der bis 20 Hertz hinunterreicht, schickt Energie in einen Bereich, der durch Hecken und Zäune hindurchwandert. Setzen Sie ihn zur Mitte des Grundstücks und nicht an die Grenze, und stellen Sie ihn im Verstärker so ein, dass er trägt statt dröhnt.

Technische Daten LS15T SUB

BauartVergrabener Gartensubwoofer, 15 Zoll (Landscape Series)
Treiber15" (381 mm) Polypropylen-Konus mit Santoprene-Gummisicke
Frequenzgang20 Hz – 100 Hz (±3 dB)
Belastbarkeit500 W
Impedanz8 Ω oder Konstantspannung; Übertrager-Abgriffe 70 V / 100 V: 300 W, 150 W, 75 W · 70 V: 38 W
Wirkungsgrad98 dB (2,83 V / 1 m)
Einbautiefesenkrechter Erdeinbau, Abdeckung bündig mit Boden
AbmessungenDurchmesser 540 mm × Höhe 853 mm
Gewicht32,98 kg (72,7 lbs)
Gitter und OberflächeGehäuse aus Polyethylen niedriger Dichte (LDPE)
SchutzartIP66 (wetterfest)
BesonderheitenGrößter Landscape-Subwoofer; 15-Zoll-Chassis mit maximalem Tiefgang bis 20 Hz; für weite Flächen und anspruchsvolle Systeme

Herstellerdokumente

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